Beliebte Marketing-Methoden liefern sich im Netz ein hartes Rennen. Besonders soziale Medien sollen sich bald über mehr Einnahmen aus Webebudgets freuen können. Doch wo liegt der Reiz?
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Dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken für Kunden steigt, ist kein Geheimnis mehr: Immer weiter dringen Facebook, Twitter & Co. in das Alltagsgeschehen der Anwender vor. Laut einer Studie des PR-Netzwerks Eurocom Worldwide und Schwartz Public Relations sollen sie dort in Zukunft zunehmend mit Werbebotschaften von Unternehmen überhäuft werden, so plant beinahe die Hälfte der Unternehmen, ihre Budgets für soziales Marketing zu erhöhen und ihre Aktivitäten so zu steigern. Dieses Ergebnis ist im Kontext der Studie, bei der europaweit mehrere hundert Entscheider nach ihrer Einschätzung über den Mehrwert sozialen Marketings befragt wurden, nicht verwunderlich. Immerhin, so die Analysten, seien Firmen sich der zunehmenden Bedeutung der Netzwerke in der Kommunikation für die Zielgruppen bewusst. Allerdings, das muss man wohl dazu sagen, müssen unter dem sozialen Erfolg andere Werbemittel leiden: Fast 28 Prozent der Befragten wollen die zusätzlichen Ausgaben durch Umschichtung innerhalb ihres Werbeetats aufbringen, immerhin 22 Prozent wollen zusätzliche Budgets bereitstellen.
Gefragt wurde auch, welche Medien eingesetzt werden und welche Motivation hinter den Anstrengungen steht. Demnach betreibt mehr als ein Drittel der Befragten einen Corporate Blog. Mehr als die Hälfte dieser tut dies, um die Interaktion mit den Kunden und der Öffentlichkeit zu verbessern. Das Ziel eines Drittels ist es, das eigene Profil im Netz zu schärfen und sich in der Branche zu positionieren. Also Grund für das Nicht-Unterhalten eines eigenen Blogs wurde bei den nicht-bloggenden Unternehmen häufig Zweitmangel angeboten, der zweithäufigste Grund war, dass kein Mehrwert gesehen wurde. Erstaunlich: Fast 14 Prozent befürchten, die Kontrolle über die Kommunikation zu verlieren.
Ein weiteres interessantes Ergebnis ist, dass knapp drei Viertel der befragten Führkungskräfte zwar privat auf Business-Netzwerke setzen, die Hälfte der durch sie repräsentierten Unternehmen aber kein eigenes Profil bei Facebook, Youtube, etc. haben. Durch die Budget-Umplanung soll sich dies nun ändern. Einen wichtigen Faktor sehen Unternehmen übrigens in der Presonalplanung, so nutzen etwa zwei Fünftel der Betriebe soziale Netzwerke, um die Profile potentieller Mitarbeiter zu prüfen. Es zeigt sich also erneut, dass das Medium Social durch seine große und breit gefächerte Anhängerschaft als effektives Kommunikationsmittel und Zugang zu den verschiedensten Zielgruppen gesehen wird.
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