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News | August 2010
04.08.2010
Nun gut, diese Formulierung klingt an und für sich gar nicht zum Jubeln. Dabei steckt ein durch und durch erfreulicher Effekt dahinter.
Cloud Computing ist in Europa und den anderen Industrienationen das Modell der Zukunft. Es gilt als praxistaugliche Möglichkeit die Komplexität der IT-Umgebungen in Unternehmen zu reduzieren und somit gleichzeitig auch Kosteneinsparungen vorzunehmen. Dabei können entweder vorpräparierte, integrierte Systeme angeschafft werden, die einfach zu handhaben und besonders für private Clouds geeignet sind oder man setzt gleich auf die Public Cloud, also das komplette Auslagern aller Daten ins Netz. Egal, welchen Weg sie beschreiten werden, die Umsätze mit Server-Hardware werden durch die zunehmende Adaption von Cloud Computing steigen, so glaubt man bei IDC zu wissen.
Durch die Diskussionen um Datensicherheit und zugang, wird der Markt für private Mini-Clouds als deutlich potenter eingeschätzt. Tatsache ist aber wohl, dass schlichtweg mehr Hardware benötigt wird, will man sein eigenes System bereit stellen. Im vergangenen Jahr wurden für die ursprünglichen Cloud-Zwecke 582 Millionen US-Dollar (etwa 442 Euro) weltweit ausgegeben, die Zahl soll aber bis 2014 auf 718 Millionen US-Dollar, also circa 546 Millionen Euro anschwellen. Bei der Anlage privater, eigener Systeme gehen die Analysten davon aus, dass hier bis 2014 bereits 5,7 Milliarden US-Dollar (4,3 Milliarden Euro) aus den Taschen der IT-Entscheider gelockt werden könnten.
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