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News | August 2010
09.08.2010
Mobiles Surfen, Mobiles Marketing, Mobile Welten: Alles was mit Smartphones & Co. zusammenhängt, liegt im Moment voll im Trend. Doch Nutzer haben Bedenken und die sind anscheinend gerechtfertigt.
Wie eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab ergab, halten über ein Drittel aller deutschen Smartphone-Nutzer den Internet-Zugang per Handy für gefährlicher, als über den Computer. Wirklich abschreckend scheint das aber für viele trotzdem nicht zu sein, immerhin gehen knappe 40 Prozent der Befragten mindestens einmal täglich mit mobilen Endgeräten von Apple, Nokia, Samsung, etc. ins Netz. Besonders beliebt ist die Technologie bei jungen Nutzern: Unter den 12- bis 19jährigen besuchen ganze 58 Prozent täglich das World Wide Web. Die beliebtesten Dienstleistungen sind das Abrufen von eMails, Shopping-Anwendungen sowie Navigationsdienste, Wettervorhersagen und News. Bei den jüngeren Nutzern stehen eher soziale Medien, Instant Messenger, Spiele und eBooks im Vordergrund.
Laut Axel Diekmann von Kaspersky Lab zeige die Umfrage deutlich, dass die Nutzung des mobilen Internets über Smartphones stark im Kommen sei. Gleichzeitig sei aber die Aufklärung über die potentiellen Gefahren enorm wichtig, denn die Nutzung des mobilen Internets sei genauso gefährlich, wie das Surfen auf herkömmlichen Computern. Dies wird offenbar oft vergessen. Es zeigte sich, dass gerade einmal 14 Prozent der Befragten derzeit ein Antiviren-Programm für ihr Smartphone, PDA oder Communicator nutzen. Ein knappes Viertel der Befragten möchte zukünftig eine Sicherheitslösung nutzen. Wie selten diese Technologien bisher im Einsatz sind, ist besonders schockierend, wenn man bedenkt, dass viele Smartphone-Nutzer bereits sensible Daten und Passwörter auf ihrem Gerät speichern, aber immerhin drei Viertel der befragten Anwender sichern den Zugang zu ihrem Mobiltelefon mit einem Passwort.
Eine andere Studie des Unternehmens Lookout schürt die Angst und stellt klar die Entwickler in die Verantwortung, wenn es darum geht, Anwender zu schützen. Demnach hat ein Drittel aller kostenlosen iPhone-Anwendungen Zugang zu Daten über den aktuellen Ort des Nutzers, 14 Prozent können die persönlichen Kontaktdaten abrufen. Ein knappes Viertel der gratis iPhone-Apps kann mit persönlichen Daten interagieren. Bevor Marketing über solche Apps also funktionieren kann, muss das Vertrauen zunächst einmal gestärkt werden.
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