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News | August 2010
16.08.2010
Soziales Marketing ist längst kein Trend mehr, sondern ein ernstzunehmender Erfolgsfaktor für eShops. Die Investitionen sind in diesem Jahr so hoch, wie noch nie zuvor.
Persönliche Kundenansprache ist heutzutage gefragt und die erreicht man am besten über soziale Netzwerke, Blogs, Foren, etc. Offenbar sind die Hoffnungen der Händler und Dienstleister in die neuen Marketing-Techniken nicht unberechtigt, denn wie eine Studie vom ECC-Handel zeigt, können eShops ihre Gesamtbewertung durch Aktivitäten in sozialen Medien nachweislich anheben. Bei der Studie gaben 46 Prozent der befragten Nutzer an, dass soziale Netzwerke einen positiven Einfluss auf das Image einer Marke hätten. Im Test bewerteten sie Unternehmen und deren eShops aufgrund derer Bemühungen auf Facebook, Twitter, usw. besser, als wenn der soziale Kontext fehlte. Fast die Hälfte der Nutzer gab an, dass soziales Marketing keinen großen Einfluss auf das Image einer Marke hätte.
Auch ein Blick auf aktuelle Zahlen von eMarketer zeigt, dass Marketing-Profis trotz Furcht vor Image-Schädigungen nicht zurückschrecken. Demnach sollen in diesem Jahr weltweit 1,2 Milliarden US-Dollar allein für Werbung auf Facebook ausgegeben werden, um dessen 500 Millionen Nutzer zu erreichen. Zwar fließt der größte Teil davon noch aus den USA in das Zuckerberg-Imperium, trotzdem wird das größte Wachstum für Gebiete außerhalb der USA prognostiziert. Gleichzeitig schrumpfen die Werbeeinnahmen von MySpace, das ein Minus von 14 Prozent und nur noch 297 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen verbuchen können soll. Ein Grund dafür, warum Facebook seinen Konkurrenten davonzieht, ist nicht nut die immense Anhänger-Schar. Auch das Werbe-Tool, eine Art Selbst-Bedienungs-System, bei dem Werbetreibende kleine Werbeanzeigen kreieren, kaufen und selbst anvisieren, wird gelobt.
Hohe Ausgaben erfolgen auch in den Bereich Social Games. eMarketer schätzt, dass Marketer noch im laufenden Jahr weltweit 220 Millionen US-Dollar und im kommenden Jahr 293 Millionen US-Dollar ausgeben, um in spielen von Unternehmen wie Zynga und Playdom auf sozialen Netzwerken zu werben. Auch hier kommt nur ein Bruchteil der Budgets aus Europa, aber wieder wird Regionen außerhalb der USA das größte Wachstum versprochen. Daran zeigt sich, dass der gesamte Bereich Social immer mehr zu einer der Basis-Ausgaben für Werbetreibende wird. Die Budgets werden nicht mehr länger aus anderen Werbezweigen abgeknapst, sondern speziell hierfür bereit gestellt. Es ist sicher noch nicht zu spät, um auf die Erfolgswelle aufzuspringen.
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