Jede Woche gut informiert - jetzt den kostenlosen Newsletter ECIN Weekly abonnieren:

Erhalten Nutzungsbedingungen
17.08.2010 - Gerade wenn man ein etwas teureres Produkt sucht, führt man sich gern die Meinungen anderer Käufer zu Gemüte. Für viele sind sie ausschlaggebend bei der Kaufentscheidung.

ECIN Home | Aktuell | News | August 2010

Vertrauen ist gut, social ist besser

17.08.2010

Gerade wenn man ein etwas teureres Produkt sucht, führt man sich gern die Meinungen anderer Käufer zu Gemüte. Für viele sind sie ausschlaggebend bei der Kaufentscheidung.

Bewertungen und Empfehlungen sind für 50 Prozent der Online-Shopper ein wichtiges Argument, nicht den Fuß vor die Tür zu setzen, um das Objekt der Begierde zu ergattern. Die eShops bekommen mehr und mehr Zulauf, weil sie den Kunden ermöglichen sich auszutauschen und Produkte zu beurteilen. Dies wird als starkes Herausstellungsmerkmal und Vorteil gegenüber dem klassischen Einkauf betrachtet, so der Tenor einer Studie von netz98 im Auftrag von eResult. Etwa 40 Prozent der Anwender bejahten die Frage, ob sie mit Hilfe einer Applikation gegebenenfalls auch direkt über die eCommunities einkaufen würden. Allerdings war dabei die Voraussetzung, dass sie den Händler, der hinter dieser App steht auch kennen und bereits positiv auf ihn geprägt sind.

Vertrauen ist also auch im sozialen Shopping ein elementarer Faktor, der über Erfolg und Misserfolg eines Angebots entscheiden kann. Kennt der Nutzer einen Anbieter nicht, so schaut er sich zwar gerne und emsig die Kommentare auf dem entsprechenden Shopping-Portal an, die Wahrscheinlichkeit aber, dass er genau dort dann auch zuschlägt ist nicht sonderlich hoch. Soziale Elemente seien, so netz98, eine gern gesehene Dreingabe, jedoch keine absolute Notwendigkeit. 70 Prozent der in der Studie befragten Kunden schätzen es nicht als Negativaspekt ein, wenn keine sozialen Funktionen im Web-Shop vorhanden sind, obwohl circa 25 Prozent diese vermehrt begrüßen und im Zweifelsfalle auf Webseiten wechseln, die derartige Möglichkeiten anbieten. Immerhin sagten 45 Prozent, das sie regelmäßig selbst ihren Senf zu einem Meinungsbild dazu gäben. Der virale Effekt ist dabei zwar deutlich weniger ausgeprägt, aber wohl nicht zu vernachlässigen, da immerhin durchschnittlich zehn Prozent der Nutzer gerne hin und wieder eine Ware direkt an Freunde und Bekannte weiter empfehlen. Bei Frauen ist dieses Verhalten leicht stärker ausgeprägt, hier tun dies 13 Prozent, während die männlichen Käufer mit neun Prozent etwas weniger empfehlungsfreudig sind.

 


Zum gleichen Thema:

Sozial bis 2020 10.08.2010 - Blinder Aktionismus in eCommunities
Sozial bis 2020 02.08.2010 - Gute Freunde sind nicht genug
Sozial bis 2020 21.07.2010 - Sozialer Dienst am Kunden
Sozial bis 2020 20.07.2010 - Lieber suchen als sozial sein
Sozial bis 2020 06.07.2010 - Sozial bis 2020


Mehr Infos zum Thema 'eCommerce 2.0'


... zum Archiv