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News | August 2010
18.08.2010
Die Vielfalt an Web-Shops nimmt rasant zu. Der Nutzer verweilt nicht mehr lange an einem Ort, wenn er nicht schnell findet, was er sucht.
Deshalb haben die eCommerce-Experten von CoreMetrics einige aktuelle Trends im Verhalten der Online-Kunden aufgelistet, die sich Händler zu Herzen nehmen sollten. Angesichts des in die Tage gekommenen Sommers, schielen einige schon auf das Weihnachtsgeschäft tatsächlich werden Ende September schon wieder die ersten entsprechenden Produkte in den Supermärkten auftauchen und dafür empfiehlt es sich natürlich, das eigene Shopping-Portal fit zu machen für die traditionell steigende Nachfrage, will man Nutzen aus dem Saison-Boom ziehen. Dieses muss die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, zum Verbleib anreizen, und vor allem einen sehr schnellen und reibungslosen Ablauf des Kaufprozesses ermöglichen. Internet-Shopper haben wenig Geduld und viele Alternativen! Die Produktsuchen der Kunden werden, laut den Experten von CoreMetrics immer schneller. Nahmen sie sich im Jahr 2007 noch durchschnittlich zehn Minuten und 2008 acht Minuten Zeit zur Suche, so reicht die Geduld für eine einzelne Webseite derzeit nur noch für knapp sieben Minuten.
Die Konsumenten schöben momentan einen Trend an, den Branchenkenner als chirurgisches Shoppen bezeichneten, so CoreMetrics. Dies bedeutet, dass der Anwender seine Suche blitzschnell und exakt eingrenzt und unmittelbar zuschlägt; chirurgisch präzise eben. Auch sei die sogenannte bounce rate angestiegen, dass heißt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Webseite nach erfolgloser Suche sehr schnell verlassen wird, hat sich erhöht. Doch es gibt auch gute Nachrichten, denn die Zahl der Webseiten, die durch Anzeigen- uns Suchmaschinenwerbung (paid search) ins Bewusstsein des Kunden gedrungen sind, konnte ordentlich zulegen. Dadurch gelangt dieser in weitaus mehr Fällen direkt auf die relevante Seite des Web-Shops und muss nicht von der Startseite ausgehend recherchieren. Außerdem griffen die Käufer durchschnittlich tiefer in die Tasche: Gab man im Juni 2008 noch etwa 120 US-Dollar (etwa 93 Euro) für eine Online-Bestellung aus, so waren es im Mai dieses Jahres bereits knapp 190 US-Dollar, also ungefähr 148 Euro. Insgesamt wird zudem mehr Zeit online verbracht. Wenn Händler die steigende Beanspruchung sozialer Medien und des mobilen Webs ausnutzten, könnten sie deutliche Mehrwertsteigerungen erzielen, so die Analysten.
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