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19.08.2010 - Große soziale Plattformen haben auch entsprechend große Vorteile. Doch in kleinerem Rahmen lassen sich Kundengruppen weitaus punktgenauer ansprechen.

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Heimvorteil: Lokal zum Erfolg

19.08.2010

Große soziale Plattformen haben auch entsprechend große Vorteile. Doch in kleinerem Rahmen lassen sich Kundengruppen weitaus punktgenauer ansprechen.

Und bekanntlich reagiert der Anwender auf individuelle Inhalte ziemlich gut. So gut offenbar, dass die Vorzüge der riesigen sozialen Netzwerke mitunter in den Schatten gestellt werden, wie eine Studie von Harris Interactive zeigt. Themen und Angebote, die sich der unmittelbaren Nachbarschaft zuordnen lassen sind für den Empfänger der beabsichtigten Botschaften derartig reizvoll, dass die extremen Reichweiten von Facebook & Co. dabei kaum mithalten können. So verwundert es nicht, dass für lokale Angebote und Produktinformationen die gute alte Webseite von 69 Prozent der Marketer gegenüber den weltumspannenden eCommunities vorgezogen wird.

Natürlich ist dies gerade für KMU praktikabel, da nur stets ein verhältnismäßig kleiner Kundenstamm angesprochen werden muss. Für den Kunden ist es von hohem Interesse, wenn im Sportgeschäft um die Ecke die Preise purzeln; wen kümmert da das globale Geschehen? In dieses können ohnehin fast vornehmlich die große Marktteilnehmer eingreifen: Lediglich ein Drittel der Konzerne mit Umsätzen über 100 Millionen US-Dollar (circa 78 Millionen Euro) jährlich sind bestrebt Konsumenten auf aller Welt zu erreichen. Alle anderen sehen in der Verwaltung der Informationen und in der Zurechenbarkeit der Renditen unverhältnismäßig mühselige Herausforderungen. Auf lokaler Ebene sind zudem die Printmedien noch immer recht präsent. Durch kostenlose Anzeigenblätter, versuchen noch immer 69 Prozent der KMU ihre Kunden im nahen Umfeld zu locken. Natürlich heißt das nicht, dass der soziale Weg sich nicht weiter durchsetzt, denn 45 Prozent nutzen bereits heute Profile oder Fanseiten in den Netzwerken, um die Botschaft unter die Kunden zu bringen. Ein knappes Drittel greift sogar auf zahlungspflichtige soziale Medien zurück.

 


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