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News | August 2010
23.08.2010
Schon immer wussten Anbieter, dass die Wünsche des Kunden ganz oben stehen. Um dies heutzutage noch zu verwirklichen, müssen Shopper-Wünsche auch in die Web-Gestaltung mit eingebunden werden.
Die Titelweisheit, dass der Kunde König ist, ist sicher keine richtige Neuigkeit mehr. Im Online-Marketing von heute heißt dies zu englisch Co-Creation und ist, zumindest laut dem Unternehmen Simstore, in aller Munde. Nun gut, vielleicht ist es das nicht tatsächlich, aber das sollte es sein! Denn: Bei der Co-Creation werden Online-Shopper bei Bereichen wie der Produktentwicklung, Verpackungsgestaltung oder Preisbestimmung mit einbezogen und so können sämtliche Bereiche des eShops, von der Navigation bis hin zu den Zahlungsverfahren, perfekt auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet werden.
Natürlich ist hierfür immense Marktforschungsarbeit zum Thema gefragt, die Simstore, wie sollte es auch anders sein, zufälligerweise anbietet. Gut, der Tipp des Unternehmens mit der Co-Creation mag nicht ganz uneigennützig sein, ist aber mit Sicherheit angebracht, denn wie oft hat man schon Kundenklagen über schlechte Produktgestaltung, wenig intuitive Navigation und unzureichende Versandbedingungen gehört? Damit der Kunde auch wirklich kauft, muss er sich mit dem Portal wohlfühlen und sich in der Marke wiederfinden. Deshalb sollten Unternehmen Anwender in den Innovationsprozess mit einbeziehen: Konkret, so der Rat, sollten unter Einkaufsbedingungen Interviews geführt werden, wie die Marke, die Warengruppen, die Gestaltung, etc. beim Nutzer ankommen und es sollte gefragt werden, welche Bedürfnisse und Motivationen die Shopper im konkreten Kontext haben. So lässt sich herausfinden, was Shopper beim Einkauf bewegt und wieso sie letztlich kaufen oder eben nicht kaufen. Dabei muss, so die Experten, auch Freiraum für unerwartete Bedürfnisse sein, denn folge die Marktforschung lediglich vorhandenen Erwartungshaltungen, verschließe sie sich gegebenenfalls den tatsächlichen Kundenbedürfnissen.
Die Meinung des Nutzers muss also her nur wie? Wer es sich nicht leisten kann, ein großes Marktforschungsunternehmen zu beauftragen, kann seine Kunden zumindest dazu auffordern, Verbesserungsvorschläge zu geben du Raum für Kritik lassen. Stößt diese auf offene Ohren, sind Kunden mit Sicherheit begeistert.
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