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News | August 2010
24.08.2010
Für einen engen Kundenkontakt gibt es im Online-Marketing keinen besseren Weg, als soziale Netzwerke. Interesse wecken ist dabei das A und O.
Und das geht, wie könnte es anders sein, natürlich am besten durch ansprechende Inhalte, mit denen sich der Anwender gerne auseinander setzt. Drei große Akteure des Online-Marketings, nämlich King Fish Media, Junta24 und Hubspot unterstreichen diese Theorie in einer gemeinsam durchgeführten Studie. So wurden Vertriebler aus verschiedenen Branchen nach ihren Erfahrungen mit den eCommunities gefragt und das Meinungsbild erwies sich als recht einheitlich. 85 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass original content, also eigens erstellte Blogs, Grafiken oder auch Videos, die firmenbezogene Themen behandeln, den meisten Erfolg versprechen, wenn es darum geht Besucher anzulocken und als Kunden zu gewinnen. Offenbar, so scheint es, wird bei vielen Unternehmen das Marketing in den sozialen Welten noch nicht lückenlos beobachtet, eventuell auch gar nicht so richtig ernst genommen.
Wie sonst, so der Tenor der Analysten, ließe es sich erklären, dass 43 Prozent der Betriebe Geld für soziale Werbemaßnahmen ausgegeben werde, ohne dass im Vorfeld der potenzielle Erfolg untersucht werde. Trotz des momentanen Hypes um die großen Web-Gemeinden müsse eine detailliert geplante und regelmäßig kontrollierte Strategie von jedem Akteur implementiert werden. Die aktuellen Untersuchungen bestätigten immer wieder aufs Neue, dass Inhalte der Schlüssel zur Etablierung von dauerhaften, emotional geprägten Verhältnissen zu Anbietern und Marken seien, so Gordon Plutsky von King Fish Media. Kostenlose Profile auf den gängigen Plattformen hätten sich als sehr dynamische Darbietungskanäle erwiesen, die dem Anwender stets sein bevorzugtes Format für Unterhaltung und Information nach Hause brächten. Übrigens: 72 Prozent der befragten Firmen nutzen bereits soziale Netzwerke für ihr Marketing und 80 Prozent der bisherigen Abstinenzler entwickeln eine Strategie für das kommende Jahr. Experten raten dazu, keine Hemmungen zu haben, auch externe Social Media Managers zu beschäftigen, da es sich keinesfalls mehr um eine kleine Extraaufgabe handele, die man dem vorhandenen Team aufdrücken kann. Dies tun nichtsdestotrotz derzeit noch 90 Prozent der Unternehmen. Noch gibt es also Spielräume für Effizienzsteigerungen beim Youngster des Marketings, den sozialen Medien.
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