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26.08.2010 - Das Verhalten der Konsumenten in den Industrieländern unterliegt derzeit einem erheblichen Wandel. Somit müssen auch Werbung und Vertrieb sich anpassen.

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Gute Gründe für mobiles Marketing

26.08.2010

Das Verhalten der Konsumenten in den Industrieländern unterliegt derzeit einem erheblichen Wandel. Somit müssen auch Werbung und Vertrieb sich anpassen.

In der Möglichkeit mobil einzukaufen sehen Marketer bereits ihre wildesten Träume wahr werden. Doch damit es mit dem Absahnen und der Gewinnung neuer Kundengruppen in diesem Segment auch klappt, sollte man rechtzeitig auf den fahrenden Zug aufspringen. Der Experte für mobiles und digitales Marketing Jeremy Lockhorn von Razorfish kennt einige gute Gründe, dies zeitnah zu tun. Der Schlüssel, so sagt er, liege in einem flexiblen und schnell anpassungsfähigen Konzept. In der Tat bringen mCommerce und eCommerce derzeit so viele Neuerungen in so kurzen Zyklen hervor, dass zu starre Systeme schnell zum Hemmschuh werden können. Deshalb solle man den Blick dahin richten, wo auch die Kunden hinschauten. Die Nachfrage nach Produkten von unterwegs aus mache riesige Sprünge, so Lockhorn. Die Zielgruppen und somit die Nachfrage seien längst da; es gelte diesen zu folgen.

Und wo der Kunden hinwandert, dahin geht auch das Geld. Die Werbung im drahtlosen Internet explodiere geradezu, freut sich der Experte. Die Zahlen, sprächen längst für ein etabliertes Phänomen, das dem Marketer einen ganz klaren Auftrag erteile. Die Zeit der Experimente und des Ausprobierens sei längst vorbei, denn traditionell würden neue Möglichkeiten des Konsums sehr gut angenommen. Gerade deshalb könne der Online-Handel auf dem Mobiltelefon noch in ungeahnte Dimensionen aufsteigen, prognostiziert Lockhorn. Bestes Beispiel sei der eCommerce im etablierten Web, der bereits Milliardenumsätze erziele und noch lange nicht den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht habe. Studien hätten ergeben, dass der Erfolg von Werbung im mobilen Internet bis zu acht Mal höher sei als am heimischen PC. Der Grund: Kunden suchen per Smartphone zielstrebiger und nehmen leichter Hilfen in Anspruch. Zweifel, dass der mCommerce einer der wichtigsten Verkaufskanäle der Zukunft werden würde, hätten kaum noch Nährboden, meint Lockhorn. Sobald die Geräte Rich Media vollends nutzen könnten und die Webseiten nicht mehr angespeckt werden müssten, würde der Knoten endgültig platzen und die Ära des mCommerce beginnen.

 


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