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Werbung: TV noch immer vor Internet

26.08.2010 - Durch Alternativen und die Time-Shift-Funktionen neuer TV-Geräte sinkt auch im Fernsehen der Konsum von Werbung. Dennoch wird der Online-Bereich deutlich ausgestochen.

Durch Alternativen und die Time-Shift-Funktionen neuer TV-Geräte sinkt auch im Fernsehen der Konsum von Werbung. Dennoch wird der Online-Bereich deutlich ausgestochen.

Das stellte man in einer Studie bei fest. Die Werbe-Clips im Fernsehen sind ein alteingessenes Übel, mit dem sich der Konsument irgendwie arrangiert hat. Die flimmernden Banner im Web dagegen erfahren deutlich weniger Akzeptanz. Ein Grund hierfür ist die fehlende Restriktion des Werbemarktes im Internet. Während die TV-Sender relativ stark aufeinander abgestimmt sind und sich im Ausstrahlen von Werbung ziemlich ähnlich verhalten, gibt es online weitaus mehr Vielfalt. Hier wechselt der Anwender einfach auf ein anderes Video-Portal, wo es unter Umständen gar keine nervigen Anzeigen gibt. Das Netz bietet weitaus stärkere Heterogenität und somit findet sich immer eine Alternative, während man die Produktinformationen auf der Couch schlichtweg aussitzen muss.

Durch Aufnahmefunktionen hat sich die Kenntnisnahme von Werbebotschaften bereits deutlich verringert. 86 Prozent der von Deloitte Befragten schalten diese weg, dennoch finden 56 Prozent, dass Werbung, die sich einprägt, vornehmlich in der Flimmerkiste läuft. Nicht einmal ein Prozent dagegen merken sich Banner und magere drei Prozent fanden vorgelagerte Werbeclips von Online-Videos bemerkenswert, sogenannte „pre-roll ads“. Da schneidet selbst die Zeitung, mit zehn Prozent, noch besser ab. Angesichts der allgemeinen Befürchtungen von Marketern, dass Online-Werbung die TV-Clips verdrängen könnten, überrasche es durchaus, dass der digitale Sektor derart schwächele, klagt James Bates von Deloitte. Der Bereich in dem das Fernsehen am stärksten sei, nämlich Markenaufbau und durch visuelle Beiträge, komme online einfach nicht so recht in Schwung. Hier würden die meisten Umsätze noch immer mit Suchmaschinenwerbung gemacht. Anwender zeigen übrigens höhere Akzeptanz – nicht nur für Online-Video-Clips - wenn diese relativ kurz gehalten sind.

 


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