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27.08.2010 - Die Web-Gemeinden gewinnen immer weiter an Vielfalt. Um die Mitglieder nicht zu langweilen und obendrein die Werbeeinnahmen zu erhöhen, werden derzeit gerne kleine Spiele angeboten.

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Keine Spielerei: Social Games

27.08.2010

Die Web-Gemeinden gewinnen immer weiter an Vielfalt. Um die Mitglieder nicht zu langweilen und obendrein die Werbeeinnahmen zu erhöhen, werden derzeit gerne kleine Spiele angeboten.

Kleine sogenannten „social games“, bei denen man virtuell Ackerbau betreiben oder sich einen ganzen Garten voller Tiere züchten kann, erfahren momentan einen großen Schub. Zunächst bei Facebook verbreitet, ziehen andere große Communities mittlerweile nach und bieten den Teilnehmern allerlei kurzweilige, bunte Spiele an. Laut einer Studie der NPD Group (National Purchase Diary) sind es aber nicht nur die eingefleischten Zocker, die diese Angebote mit Begeisterung wahrnehmen. Viele Anwender, die vorher mit Videospielen gar nichts am Hut gehabt hatten, ließen sich bereits von dem bunten Treiben anstecken. Mehr als ein Drittel der Teilnehmer hatten im Vorfeld so gut wie gar keine Erfahrung mit Spielen auf Konsolen oder PC.

Natürlich seien dennoch vornehmlich erfahrene Gaming-Fans bei den sozialen Mini-Spielen eingestiegen, so Anita Frazier von der NPD Group. Aber die 35 Prozent an Neulingen machten deutlich, dass Werbung, verpackt in neuen Formen und durch innovative Ideen und ansprechendes, übersichtliches Design völlig neue Kundengruppen erschließen und Kundenverhältnisse verbessern könne. Selbst der sonst übliche riesige Unterschied bei den Geschlechtern, sei bei social gaming nicht vorhanden, im Gegenteil: 47 Prozent der Spieler sind männlich und entsprechend 53 Prozent der Frauenwelt angehörig. Und die Welle, so die Experten, komme erst so richtig ins Rollen. In diesem Jahr würden voraussichtlich 220 Millionen US-Dollar (etwa 172 Millionen Euro) weltweit für Werbeanzeigen in diesen Spielen ausgegeben werden. Eine Zahl die im kommenden Jahr um 20 Prozent auf 293 Millionen US-Dollar, also ungefähr 231 Millionen Euro anwachsen soll.

 


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