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31.08.2010 - Der elektronische Warenhandel hat den gesamten Kaufprozess für den Nutzer vereinfacht. So kommt es, dass sich auch bei der Bezahlung neue Trends durchsetzen.

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eCommerce: Klassische Zahlarten schwächeln

31.08.2010

Der elektronische Warenhandel hat den gesamten Kaufprozess für den Nutzer vereinfacht. So kommt es, dass sich auch bei der Bezahlung neue Trends durchsetzen.

Für den Händler ist es oft der sicherste Weg, bereits im Voraus das Geld zu verlangen, um dann die Erfüllung der geforderten Leistung nachzuholen. Diese, als Vorauskasse, bekannte Zahlart ist durch den eCommerce zu einer echten Blüte gekommen, doch der Stern scheint bereits zu sinken. Laut einer Studie des eCommerce-Center-Handel am Institut für Handelsforschung in Köln, schicken sich andere Zahlarten bereits an, in der Beliebtheit der Kunden die oberen Ränge zu erobern. Die vier „Klassiker“, nämlich Vorauskasse, Rechnung, Lastschrift und Nachnahme machten noch vor fünf Jahren rund 82 Prozent aller Zahlungstransaktionen, die durch den Online-Handel angestoßen wurden, aus.

Nun, so scheint es, setzen sich die Neulinge immer mehr durch, während die vier Großen immer mehr nachlassen. 2008 deutete sich bereits ein amtlicher Abwärtstrend an, da kamen sie noch 77,2 Prozent. Nun, in 2010 messen die Analysten ihnen noch 66,9 Prozent bei, denn elektronische, internetbasierte Geldsysteme sind stark im Kommen. Paypal, beispielsweise, 2005 noch mit mageren 2,5 Prozent Anteil an allen Transfers, macht mittlerweile 12,2 Prozent des Geldflußes im eCommerce aus. Auch wird die Kreditkarte heute mutiger eingesetzt als noch vor wenigen Jahren, denn sie kommt auf 11,4 Prozent. Da die Vielfalt der Optionen solcher neuartiger Zahlarten wächst und auch mit ihr das Vertrauen in die Anbieter dieser Dienstleistungen, werden ClickandBuy, Giropay und wie sie auch heißen mögen in Zukunft wohl das Ruder übernehmen. Zwar mag dies noch ein ganzes Weilchen dauern, doch der Trend ist deutlich erkennbar. Geldüberweisungen sind eine Sache des Vertrauens und Datenskandale und Streitereien um Persönlichkeitsrechte werden wohl nicht unbedingt dazu beitragen dieses beim Anwender zu erhöhen.

 


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