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31.08.2010 - Im zweiten Teil des Ratgebers für eMail-Marketing geht es dieses Mal um die Balance zwischen Stärke des Anreizes und echtem Kundenwert. ECIN hilft die Balance zu halten.

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Expertentipps für KMU: erfolgreich werben mit eMail

31.08.2010

Im zweiten Teil des Ratgebers für eMail-Marketing geht es dieses Mal um die Balance zwischen Stärke des Anreizes und echtem Kundenwert. ECIN hilft die Balance zu halten.

Die Fachleute von Campaigner nennen im zweiten Teil ihres White Papers einige Aspekte, die wohl jeder Werbetreibende aus dem Bereich des eMail-Marketings verinnerlichen sollte. Gerade kleinere Unternehmen müssen ihre Zeit- und Budgetreserven akribisch einteilen, sonst droht unnötige Ineffizienz. Auch drei weit verbreitete Fehler nehmen sich die Experten zur Brust: übertriebene Versprechen im Rahmen der Werbebotschaft, unmäßiges Bombardement mit Mails und falsche Ansätze beim Versuch die Botschaften für alle Kundengruppen passend zu gestalten. Letzteres, so meint Melanie Attia von Campaigner, sei für KMU kaum möglich. Man solle sich gar nicht davor scheuen, einfach verschiedene Klientelzweige nacheinander anzusprechen, statt alle auf einmal. Dabei drohe nämlich eine völlige Verwässerung in der Darstellung der eigenen Angebote und Stärken der Unternehmen, so dass wenig Verlockendes für den Kunden dabei herauskäme.

Renter und Teenager in getrennten, zeitlich versetzten Newslettern adressieren, lautet also das Motto! Es müssen andererseits jedoch nicht unbedingt Zielgruppen sein. Man solle auch durchaus einzelne Bedürfnisse ansprechen, rät Attia. Dinge wie Hygiene oder Sicherheit gehen an und für sich jeden etwas an; zu allgemeine Aussagen jedoch langweilten fast alle Empfänger. Ebenfalls weit verbreitet sei das Versprechen von Prämien, bei Besuch der Webseite oder der Anmeldung für den eMail-Verteiler. Dies sei in den meisten Fällen wenig bis nicht ratsam, meint die Marketerin, da die Kunden dann nur in der Hoffnung auf eine Belohnung klickten – Customer Value sei das aber nicht. Versprechen sie auch nicht das Blaue vom Himmel, denn auch das könne Kunden zunächst anlocken, dann aber umso stärker verprellen, wenn den großen Erwartungen nicht entsprochen werde. Auch zu viele Newsletter in zu hoher Frequenz können dem Nutzer eine negative Einstellung gegenüber ihrer Kampagne und Firma vermitteln und ihre Bemühungen von wertvollem Input zu nerviger Spam umkippen lassen. Es ist wohl wie beim Essen: Wer zu gierig ist, verschluckt sich schnell.

 


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