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News | September 2010
Wohin, woher: RFID-Chips als Verkaufsschlager
03.09.2010
Es ist recht still geworden um die, noch vor kurzer Zeit so gehypte Technologie RFID. Längst sind die kleinen Ortungshelfer ein gewöhnlicher Bestandteil des Alltags.
Und so gewöhnlich RFID (Radio Freqzenz Identifikation) mittlerweile auch sein mag, so umsatzstark ist es auch. Vor allem die erweiterte Version der Chips ist beliebt in der Industrie; laut ABI Research werden bis Ende 2010 rund 37 Millionen der höher frequenten RFID-Tags, die auch RTLS (Real Time Locating Systems) unterstützen, weltweit verkauft werden. Bereits im Jahr 2014, so die Prognosen der Experten, könnte die Stückzahl auf 150 Millionen angeschwollen sein, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von etwa 40 Prozent entspräche.
Michale Liard von ABI Research erklärt: Die wichtigste Frage, gerade für den Bereich der Logistik in Lagern und Vorratsräumen sei, "wo ist mein Kram geblieben und wo war er?". Hinter der flappsigen Ausdrucksweise steckt der Traum eines jeden Lageristen. Durch RTLS, das grundsätzlich die Basisfunktionen eines RFID-Chips beherrscht, könnte diese Frage nun noch weiter präzisiert werden, so dass es möglich sei den Aufenhaltsort von Objekten zum jeweils aktuellen Zeitpunkt festzustellen. Besonders hoch sei die Nachfrage nach der Ortungstechnologie im Auto- und Flugzeugbau, so Liard. Doch auch andere Branchen und kleinere Betriebe hätten mittlerweile verstanden, dass die Prozessoptimierung schon bei der Verwaltung des Materials beginne. Zeitlich genauestens abgestimmte Abläufe, die dafür sorgen, dass alles zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist, seien durch RFID und RTLS viel einfacher plan- und durchführbar als früher.
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