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News | September 2010
03.09.2010
Es scheint fast merkwürdig, dass ausgerechnet Telefone sich zu mobilen Kleinstrechnern entwickelt haben. Experten geben Tipps wie es auch mit der Online-Werbung auf dem Handy klappt.
Dieses Mal äußert eine Fachfrau von Spark Communications ihre Ratschläge. Amy Muething ist der Ansicht, dass es drei zentrale Punkte gebe, die der Werbeindustrie, die sich auf den mobilen Sektor konzentriert, in naher Zukunft einen rasanten Aufschwung bescheren werden. Diese Aspekte hätten schon jetzt bewiesen, dass sie den mehr oder weniger subtilen Botschaften, die beim Surfen auf dem Mobilfunkgerät auftauchen zu mehr Erfolg verhelfen könnten. Muething zielt vor allem auf das Thema der Erfolgsmessung und statistischen Auswertung mobiler Kampagnen ab. Es gebe viel zu viele Arten von Messungen und Tools, die allesamt nicht konsequent und konsistent angewandt würden, moniert sie.
Deshalb sei es derzeit noch schwierig, empirische Aussagen über den Werberfolg abzuleiten. Der Kunde sei mittlerweile daran gewöhnt, dass bestimmte Daten über ihn erhoben und für Werbung genutzt würden, dies zu nutzen und einheitliche Standards einzuführen sei die Aufgabe, der sich Marketer stellen müssten. Zweiter Punkt: Kreativität. Diese ließe oft noch zu wünschen übrig, klagt die Expertin. In Zeiten sinkender Klickraten für klassische Online-Werbung, müssten sich die Initatoren mobiler Kampagnen das Schlagwort "rich media" zunutze machen. Kunden, denen Werbung auf dem Handy in Form von ansprechenden Videos oder auch interaktiv dargeboten würden, würden ihre Skepsis und gelangweilte Einstellung sehr schnell ablegen das zeigten Praxistests. Der dritte Aspekt bezieht sich vor allem auf Inhalte. Klar sei, so Muething, dass mobile Inhalte über kurz oder lang dem Aufenthaltsort des Anwenders entsprechen müssten. Man könne jedoch nicht erwarten, dass die Zeiten die am stationären PC zusammenkämen, beispielsweise durch soziale Netzwerke, in gleichem Maßstab bei den Smartphones einzuführen seien. Wolle man den Kunden auch per Handy an die eigene Marke binden, müssten Inhalte leicht zugänglich sein, schnell eintretende Gratifikationseffekte erzielen und auf kurze Nutzzeiten zugeschnitten sein. Ein Fehler, den viele Marketer außerdem derzeit begingen, sei das Warten auf ein ausgereiftes mobiles Internet. Wer sich soviel Zeit ließe, der werde am Ende leer ausgehen, warnt Muething.
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