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Deutsche und eMail: unendliche Geschichte

29.10.2010 - Kaum jemand zählt noch nach, wie viel Spam im Postfach landet. Längst aber erobert die elektronische Post auch andere Bereiche.

Kaum jemand zählt noch nach, wie viel Spam im Postfach landet. Längst aber erobert die elektronische Post auch andere Bereiche.

Laut einer Studie von erhält jeder Befragte im Durchschnitt täglich 25,7 eMails. Die Studie wurde in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland durchgeführt. Somit erhalten, Hochrechnungen der Analysten zufolge alle Bürger dieser Nationen zusammen Tag für Tag 1,1 Milliarden der teils erwünschten, immer öfter aber auch unerwünschten, Botschaften. Marketer peilen dabei offenbar relativ gezielt die einkommensstarken Schichten an, denn die Altersgruppe zwischen 35 und 54 Jahren erhält sogar etwa 30 Mails – und das sieben Mal pro Woche – während sich die Zahlen mit Jüngerwerden der Nutzergruppe verkleinern. Die Personen zwischen 25 und 34 Jahren werden demzufolge mit „nur“ rund 24 und die Anwender bis 24 Jahre mit knapp 18 Nachrichten bombardiert.

Entweder sind die Jüngeren also geschickter im Spam-Schutz oder sie geraten wegen ihrer meist geringeren Einkommen weniger häufig ins Visier der Spam-Autoren. Durchschnittlich verwendet jeder Nutzer 2,5 Postfächer. Dabei favorisieren vor allem die Deutschen die verfügbaren Webmailer: 48 Prozent der Bundesbürger nutzen einen Account bei Web.de und 46 Prozent sind bei GMX registriert. Zwar ist die klassische eMail das Kommunikationsmittel Nummer eins im Internet, aber die zahlreichen Alternativen machen weiter Boden gut. 35 Prozent der deutschen Anwender nutzen regelmäßig Instant-Messenger, 16 Prozent zeigen Stimmgewalt beim Voipen und mit 31 Prozent schreibt schon fast ein Drittel Nachrichten über die sozialen Netzwerke. ContactLab-Geschäftsführer Massimo Fubini erklärte aufgrund der wachsenden Konkurrenz für die eMail, dass Marketer sich vor allem auf das Thema Relevanz stürzen müssten. Um den Newsletter überhaupt noch zum Kunden übermitteln zu können und ihm dann obendrein noch aufzufallen sei großes Know-How und erheblicher Aufwand in der Individualisierung vonnöten. Komme die Werbung aber letztendlich an, so zahle sich das keineswegs nur selten in barer Münze aus.

 


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