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News | November 2010
23.11.2010
Der neue eMail Service der Mega-Community macht viele Werbetreibende nervös. Der Tipp vom Experten: Partizipation.
Mitmachen ist also das Motto der Stunde. David Daniels von der Relevancy Group rät Marketern dringend dazu, spätestens jetzt ein Facebook-Profil anzulegen, um auf den neuen Service von Facebook reagieren zu können. Viele hätten die Befürchtung, dass der eMail-Dienst des 500 Millionen-Netzwerks ihnen schlichtweg die Butter vom Brot nehme und herkömmliche eMail schon bald nicht mehr gefragt sei. Dies sei natürlich nicht der Fall beruhigt Daniels, dennoch könnten beträchtliche Anteile an Empfängern abwandern in erster Linie diejenigen die bislang schon Facebook nutzten. Werbetreibende müssten berücksichtigen, dass bei Facebook Messages die gleichen Einstellungen vorgenommen werden könnten wie bei Facebook selbst. Das heißt ein Anwender kann entscheiden von wem er Nachrichten erhalten möchte und von wem nicht und detailreiche Filter aktivieren.
Dabei seien Marken, die schon Mitglieder der Community seien natürlich im Vorteil, da Fans und treue Kunden natürlich auch Newsletter und Produktinformationen zulassen würden. Auf der eigentlichen Facebook-Seite müsse außerdem eine Opt-In-Möglichkeit vorhanden sein, damit Mitglieder sich im eMail-Verteiler anmelden könnten. Wichtig sei es dann, den entsprechenden Inhalt für den Empfänger transparent und zur Weiterempfehlung geeignet zu gestalten. Dabei müsse nicht zwangsläufig die ganze Nachricht weitergeleitet werden können es sei sogar meist weniger günstig sondern nur einzelne Bestandteile, etwa das konkrete Angebot. Der Experte glaubt, dass etwa zehn Prozent der Facebook-Mitglieder ihre alte eMail-Anschrift für @facebook.com-Adresse aufgeben werden. Deshalb sei es für laufende Werbekampagnen wichtig, dass Kunden den Newsletter nicht nur abbestellen, sondern auch ihre eMail-Angaben ändern könnten. Eine einfache Handhabung sei etwa ein integrierter Link, der direkt zur Dateneditierung führe.
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