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B2E: Business-to-Employee

15.03.2000 - Business-to-Employee lautet das neue Buzzword, das nicht nur E-Procurement sondern Waren und Dienstleistungen für die komplette Arbeitsorganisation umfasst. Laut IDC realisieren Unternehmen zu diesem Zeitpunkt dadurch weltweit Einsparungen in Höhe von 103 Milliarden US$.

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B2E: Business-to-Employee

Business-to-Employee lautet das neue Buzzword, das nicht nur E-Procurement sondern Waren und Dienstleistungen für die komplette Arbeitsorganisation umfasst. Laut IDC realisieren Unternehmen zu diesem Zeitpunkt dadurch weltweit Einsparungen in Höhe von 103 Milliarden US$.

250 Millionen Mitarbeiter in Unternehmen werden im Jahr 2003 ihre Geschäftseinkäufe über das Internet abwickeln. Das Zauberwort hierfür heißt E-Procurement. Laut IDC realisieren Unternehmen zu diesem Zeitpunkt dadurch weltweit Einsparungen in Höhe von 103 Milliarden US$. Business-to-Employee lautet indes das neue Buzzword, das nicht nur E-Procurement sondern Waren und Dienstleistungen für die komplette Arbeitsorganisation umfasst. Die US-Firma Extensity will diesen Markt mit einem eigenen Vortal in Angriff nehmen. Ab Sommer wird das Business Hup Extensity Connect Arbeitsprozesse von Mitarbeitern ihrer Kunden direkt abwickeln.

Die Messlatte ist hoch gesteckt: Extensity Connect will B2E Commerce mit dynamischen Inhalten für jeden einzelnen Mitarbeiter optimieren. Zu den Anwendungen zählen selbstverständlich E-Procurement, Organisation und Buchung von Geschäftsreisen und Time Management. Rechnungen, Fahrtkostenabrechnungen und verrechnungsfähige Arbeitszeiten aber auch das gezielte Reporting von entscheidungskritischen Informationen stehen auf der Features-Liste. Durch die Integration end-to-end von Anbietern und Kunden, in diesem Fall der Mitarbeiter, lassen sich hohe Kosteneinsparungen erzielen.

Mitarbeiter spielen in der Internet Economy eine wichtige Rolle: Flache Hierachien und die Dezentralisierung von Entscheidungen und Arbeitsprozessen sind die Folge von elektronischen und global distributierten Management-Systemen. Jedes Firmenintranet befördert diese Entwicklung. Eine Studie von RewardsPlus sieht Firmenintranets in der Rolle von internen Portalen. Intranets schaffen eine virtuelle Arbeitsumgebung, ermöglichen Kosteneinsparungen durch effiziente Kommunikation und unterstützen das Gemeinschaftsgefühl. Intranets entwickeln sich zu to-Employee Servicecentern, indem sie vielfältige Anwendungen zur Unterstützung von Arbeitsprozessen integrieren. Dazu zählen neben E-Procurement auch Zahlung von Rechnungen, personalisierte Informationen, Instant Messaging, Terminkalender, firmeninterne Verzeichnisse, elektronische Formulare. Sogar mit dem elektronischen Bestellen in der Kantine lassen sich Kosten reduzieren. Ob das Intranet über Schnittstellen an andere Teilnehmer der Supply Chain angebunden ist oder ob ein Vortal diese Dienstleistung kanalisiert ist an sich nebensächlich.

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