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B2C - They always come back!

04.07.2001 - Allmählich scheint sich beim B2C ein Ende des Prozesses der „natürlichen Auslese“ abzuzeichnen. Marktforscher und Analysten sehen bereits wieder Licht am Ende des Tunnels. Eintagsfliegen oder neuer Regelfall?

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B2C - They always come back!

Allmählich scheint sich beim B2C ein Ende des Prozesses der „natürlichen Auslese“ abzuzeichnen. Marktforscher und Analysten sehen bereits wieder Licht am Ende des Tunnels. Eintagsfliegen oder neuer Regelfall?

So läutet McKinsey etwa schon den Beginn der eBusiness Profitabilitätsphase ein: Allen Unkenrufen zum Trotz verzeichnen demnach schon heute 20 Prozent der Net-Ventures Gewinne, so eine Aussage der Untersuchung. Doubleclicks Tochter Diameter veröffentlichte des weiteren einen „Buying-Power-Index“ aus dem hervorgeht, dass es mittlerweile einigen eCompanies hervorragend gelingt, ein besonders kauffreudiges Publikum auf die eigenen Websites zu locken.

Gelingt dies nicht, so ist laut Forrester nicht primär die schlechte Marktlage, sondern vielmehr das immer noch häufig unkomfortable und verspielte Design von Shoppingsites für schlechte Verkaufszahlen verantwortlich.

Die Schere zwischen erfolgreichen Shopping- oder Promotionsites und ihren weniger glücklichen Mitstreitern wird immer größer. So betont die McKinsey-Studie, was der neue Diameter-Index bestätigt: Wenige Top Anbieter teilen den Löwenanteil des Geschäfts unter sich auf. Insbesondere bei den Online-Shops sind die Unterschiede des Diameter Buying-Power-Index beträchtlich. Staples erzielt mit 770 Punkten den Spitzenwert. Besucher des Büroartikel-Riesens sind als Kunden besonders attraktiv, da sie online das 7,7fache des Durchschnitts Internet-Nutzers ausgeben. Auf den Plätzen folgen bizrate.com (748), Newport-news.com (660), officedepot.com (579) und dell.com (557). Weitaus unerheblicher scheinen die Unterschiede bei den Breitenportalen. Hier führt Altavista mit lediglich 143 Punkten, gefolgt von excite.com und juno.com mit jeweils 142 Zählern. Knapp dahinter liegen Netscape und AOL mit jeweils 140 Punkten.

Auch eine andere Aussage der McKinsey-Untersuchung liegt im Trend der Ergebnisse von Diameter: Brick-and-Click-Companies zählen zu den aussichtsreichsten eCommerce Adoptern. So liegt die Ausgangsbasis für drei Viertel aller erfolgreichen eBusiness-Marken in ihrer gefestigten Position im stationären Handel. Dieses lässt sich sehr gut im Bereich von Online-Publikationen veranschaulichen, wo etablierte Tageszeitungen die Nase vorn haben. So belegen die Detroit News mit 367 Punkten den ersten Platz gefolgt vom Wall Street Journal (353) und der Washingtonpost (272).

Vor diesem Hintergrund jedenfalls sollten ambitionierte eBusiness-Anbieter das Erfolgsrezept für ihre Geschäftsmodelle nicht unbedingt in grafischen Spielereien suchen. So legt Forrester Analyst Sonderegger Designern mit Hingabe zu Flash-Animationen und Spezialeffekten ein Zitat Napoleons, einem der großen Verlierer der Weltgeschichte, ans Herz: „Es liegt nur ein kleiner Schritt zwischen dem Sublimen und dem Lächerlichen.“

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