Direkter Weg: Die Verbindung zwischen Anbieter und Anwender

06.01.2010 – Mit kleinen Tools und Extraprogrammen kann man heute seine Mobiltelefon zu einem durch und durch personalisierten Gerät machen. Mobile Portale hängen schon jetzt hinterher.

Mit kleinen Tools und Extraprogrammen kann man heute seine Mobiltelefon zu einem durch und durch personalisierten Gerät machen. Mobile Portale hängen schon jetzt hinterher.

Wie die Mobilfunkexperten von feststellten, generieren die sogenannten Apps, mit denen der Nutzer im Prinzip seine eigene Benutzeroberfläche im Smartphone zusammenstellen kann, bereits jetzt zehn Mal so viele Klicks wie mobile Portale, die derartige Dienstleistungen extern zur Verfügung stellen. Grund dafür sei in erster Linie der hohe Bedienkomfort, den die Widgets und Tools böten. Apps könnten schneller und flüssiger das volle Potenzial der intelligenten Mobiltelefone ausschöpfen und gerade auch die Verknüpfung mehrere Funktionen eröffne dem Anwender eine Welt, die ihn magisch anziehe.

So faszinierten Multi-Touchscreen, Lokalisierung, Internetanbindung und Kompass den durchschnittlichen Kunden so stark, dass der Fokus mehr auf dem Gerät selbst bleibe – Apps seien der Hardware näher, intuitiver nutzbar und somit die direkteste Verbindung zwischen Kunden und Anbietern. Marken würden bei den kleinen Zusatzprogrammen weitaus stärker genutzt als im mobilen Internet, heißt es aus der Geschäftsführung von Cellular. Sie seien das Mittel der Wahl, um Interaktion zwischen Angebots- und Nachfrageseite zu ermöglichen, so lässt sich beispielsweise Birger Veit vernehmen. Die hohen Klickraten seien indes vor allem für Marketer interessant. Apps seien ein Muss im Marketing-Mix starker Marken, man rechne auch in 2010 wieder mit einer immensen Zunahme ihrer Nutzung, so dass sich viel Potenzial für die Erregung der Kundenaufmerksamkeit eröffnen werde. Dennoch warnen die Experten auch vor überstürztem Eintreten in den Applikationenmarkt mit unausgereiften Ansätzen: Die Apps brächten nur dann echte Vorteile gegenüber mobilen Portalen, wenn Bedienkomfort und Nutzwert deutlich erhöht seien.

 


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