07.01.2010 – Vor allem Zeitungen ärgern sich schwarz. Mit der kostenlosen Bereitstellung von Inhalten hat man den Anwender verwöhnt.
Vor allem Zeitungen ärgern sich schwarz. Mit der kostenlosen Bereitstellung von Inhalten hat man den Anwender verwöhnt.
Nun versuchen kommerzielle Anbieter verzweifelt das Ruder wieder herumzureißen und dem Nutzer die Bezahlung von Web-Inhalten doch noch irgendwie schmackhaft zu machen. Einen Bereich, in dem die Zahlungsbereitschaft offenbar noch immer vorhanden ist, stellen Videos dar. Wie man bei herausfand, sind Nutzer bereit einen gewissen Obolus für Filme zu leisten, wenn sie statt physischer DvDs im Netz angeboten werden. 65 Prozent der befragten Teenager und 53 Prozent der Erwachsenen gaben an, dass sie in den Geldbeutel greifen würden, wäre dieses Angebot günstiger als der Kauf des Silberlings. 46 Prozent beziehungsweise 38 Prozent haben dabei den Anspruch, das Video dabei auf einen Rohling brennen zu dürfen.
Nahezu gleichauf liegen die Altersgruppen bei der Angabe, dass die Seite des Video-Anbieters seriös und mit einem guten Ruf versehen sein muss: 36 Prozent der Älteren und 34 Prozent der jungen Nutzer drückten auf diese Weise Sicherheitsbedenken aus. Besonders begeisterungsfähig sind Teenager für die Möglichkeit einen Film schon im Netz streamen oder herunterladen zu können, bevor er auf DVD erscheint. 46 Prozent würden dies als schlagendes Argument für den Wechsel von der DVD auf das Internet betrachten, während nur 25 Prozent der Erwachsenen dies als großen Vorteil einschätzen. 19 Prozent der reiferen Klientel würden, ungeachtet jedweder Vorteile, noch immer in jedem Fall Filme auf der Laser Disc kaufen, statt sie online herunterzuladen.
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