12.01.2010 – Marketer glauben noch an die Krise. Trotz der schlechten Aussichten plant man, die eMail-Marketing-Budgets zu erhöhen.
Marketer glauben noch an die Krise. Trotz der schlechten Aussichten plant man, die eMail-Marketing-Budgets zu erhöhen.
Dies ist das Ergebnis einer Studie von , bei der 300 eMail-Marketer bezüglich der Aussichten für das Jahr 2010 befragt wurden. Der Studie zufolge sehen immerhin neun von zehn Befragten vorerst kein Ende der Rezession – 20 Prozent aller Umfragenteilnehmer rechnen nicht mit einer Erholung der Krisenstimmung vor dem vierten Quartal dieses Jahres. 75 Prozent aller befragten Marketer gründeten ihre Meinung darauf, dass ihre Unternehmen die Krise noch immer zu spüren bekämen. Die Ergebnisse lassen das eMail-Marketing aber auch aufatmen: So haben vier von zehn Marketern trotz allgemein negativer Aussichten ihre eMail-Marketing-Budgets für das Jahr 2010 erhöht, immerhin 47 Prozent lassen die Höhe ihrer Budgets unangetastet.
Für die 52prozentige Mehrheit der Befragten liegen die Vorteile vor allem in der Möglichkeit, die Kundenloyalität zu erhöhen. Laut Bill Nussey von Silverpop sei es wichtig, auch in Zeiten in denen Kunden weniger ausgeben am Ball zu bleiben und Präsenz zu zeigen allerdings ohne dabei allzu aufdringlich zu werden. Marken, die dies berücksichtigten, gehörten dann zweifelsohne zu den Gewinnern, sobald die Ausgabefreudigkeit der Kunden wieder steige.
Neben dem andauernden Einsatz von eMail-Marketing planen viele Unternehmen für das Jahr 2010 auch den vermehrten Einsatz von sozialen Medien und mobilem Marketing. Immerhin 84 Prozent aller Befragten wollen ihre Reichweite über soziale Medien erhöhen, 38 Prozent wollen sogar SMS versenden. Die Verlinkung von Marketing-eMails zu sozialen Netzwerken könne sich als ausgesprochen erfolgreiche Strategie erweisen, so Nussey. Erreiche die richtige Botschaft den Empfänger zur richtigen Zeit sei die Chance hoch, dass dieser sie innerhalb seines Netzwerks weiterleitet. So könne die Chance, dass die Botschaft weitere potenzielle Interessenten erreicht, exponentiell steigen, resümiert Nussey.
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