13.01.2010 – Auch die Zeiten für IT-Projekte sollen sich in Kürze wieder deutlich erhellen. Allerdings schlagen viele durch eigenes Verschulden fehl.
Auch die Zeiten für IT-Projekte sollen sich in Kürze wieder deutlich erhellen. Allerdings schlagen viele durch eigenes Verschulden fehl.
Dieser Ansicht ist man bei den Marktforschern von , AIG und der Standish Group. Eine Studie ergab dort, dass offenbar 68 Prozent aller IT-Vorhaben die aktuell im Gange sind, Gefahr laufen zu scheitern. Verantwortlich seien zwar unter anderem steigende Anforderungen und geringe Budgets durch die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise von der sich nach wie vor niemand wirklich sicher ist, ob sie denn nun vorbei ist oder nicht allerdings wird den IT-Akteuren selbst der Löwenanteil der Schuld dabei zugesprochen. Mängel stellten die Experten vor allem bei den Prämissen fest, unter denen IT-Investitionen vorgenommen werden. In vielen Fällen würden die Anforderungen, die ein System oder Plan erfüllen soll, nicht korrekt bestimmt, was zum Scheitern der Projekte führe. 41 Prozent der bereitgestellten Ressourcen fielen unzureichender Bestimmung der Erfordernisse, die sich aus dem Betriebsablauf ergaben zum Opfer, berichten die Analysten.
44 Prozent seien aktuell als kritisch einzustufen, da sie Zeit- und Kostenrahmen sprengten und obendrein die benötigten Funktionalitäten nicht erbrächten. Auch die Zahl abgebrochener Projekte ist nicht gerade vernachlässigenswert: 24 Prozent werden schon vorzeitig für gescheitert oder unnötig erklärt. Die Häufigkeit solcher Abbrüche wird durch die geringen Budgets gefördert, die die Geduldsfäden der IT-Entscheider dünner werden lassen, sollte eine Überschreitung des Kostenrahmens keinen 100prozentigen Erfolg versprechen. Derweil spricht sich herum, dass nicht nur Programmierung und Datenbankmanagement spezielles Know How benötigen, um sicher durchgeführt werden zu können auch Projektmanagement wird zunehmend als Dienstleistung in Anspruch genommen. Durch die steigende Komplexität der angepeilten IT-Projekte sei die Etablierung einer zentralen Leitungsinstanz wichtiger denn je, ob extern oder intern. Die Vergeudung von wirtschaftlichem Potenzial sollte tatsächlich durch gesteigerte Aufmerksamkeit für die Fülle des Aufgabenpakets eines IT-Projektes drastisch reduziert werden können. Professionelle Durchführung fängt bei der korrekten Bestimmung der Ist-Situation und der Entwicklung einer angestrebten Soll-Situation an.
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