Lernwillige Nachzügler

14.01.2010 – Für Unternehmen erschließen mobile Anwendungen ganz neue Wege, um auf dem Arbeitsmarkt nach geeigneten Bewerbern zu suchen. Es gibt aber noch Informationsbedarf.

Für Unternehmen erschließen mobile Anwendungen ganz neue Wege, um auf dem Arbeitsmarkt nach geeigneten Bewerbern zu suchen. Es gibt aber noch Informationsbedarf.

Unter dem Stichwort Mobile Recruitung führte der eine Studie mit Personalverantwortlichen durch. Dabei zeigte sich, dass 62 Prozent der Befragten noch keinen vollständigen Überblick über die Möglichkeiten dieser Technologie haben. Auch in Sachen iPhone-Applikationen oder Mobile Video haben die Personalabteilungen offenbar die Entwicklung verschlafen, denn ein Drittel der Entscheider kann sich unter beiden Begriffen nicht einmal etwas vorstellen. Etwa 25 Prozent haben obendrein noch nie etwas von Bluetooth-Anwendungen gehört, die bei der Rekrutierung Unterstützung bieten.

Erfreulich aber ist, dass 89 Prozent der Personaler durchaus neugierig auf diese Angebote und ihre Einsatzmöglichkeiten sind und gerne mehr darüber erfahren möchten. Genauso viele glauben, dass das Mobile Recruiting in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird und 42 Prozent halten es für möglich, dass ihr Unternehmen es in den kommenden Jahren einsetzen wird. Diejenigen, die es bereits heute in Anspruch nähmen, seien mit den Resultaten der Kampagne zufrieden, so Stephan Böhm von der Hochschule RheinMain. Die überwiegende Mehrheit der Personalentscheider sehe zudem große Entwicklungsperspektiven für die mobile Bewerberansprache.

Das Medium mobiles Internet, so gibt Böhm zu bedenken, sei momentan in einer frühen Marktphase, ähnlich dem Web zu Beginn der 90er Jahre. Dieses hat sich mittlerweile im großen Buhlen zwischen Bewerbern und Personalern zu einem wichtigen Kanal entwickelt – 74 Prozent der Unternehmen halten Karriereportale für hochgradig nützlich, auch wenn nur acht Prozent dieser Webseiten bisher für mobiles Surfen ausgelegt sind. Dank immer besserer Mobiltelefone und mehr Angeboten im mobilen Netz dürfte diese Kluft zum etablierten Heim-Surfen in mittelbarer Zukunft geschlossen werden.

 


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