18.01.2010 – Nach dem K-Jahr 2009 schaut man wieder etwas optimistischer in die Zukunft: Insbesondere der mobile und der Online-Video-Sektor sollen sich positiv entwickeln, wie ein Jahresausblick prophezeit.
Nach dem K-Jahr 2009 schaut man wieder etwas optimistischer in die Zukunft: Insbesondere der mobile und der Online-Video-Sektor sollen sich positiv entwickeln, wie ein Jahresausblick prophezeit.
Ein hartes Jahr für alle Medien- und Werbeschaffenden ist vorüber – die Folgen sind aber noch zu spüren, wie eine Studie der US-Unternehmensberatung belegt. Die steile Talfahrt der europäischen Werbeindustrie vom letzen Jahr soll sich auf minus 1,2 Prozent einpendeln; gegenüber den 13 Prozent von 2009 kann dies aber nur als moderat bezeichnet werden. Im Medienmix konnte, neben der Online-Werbung, als einzige die TV-Werbung relativ gute Abschlüsse erzielen.
Neu auf dem Medienmarkt ist in 2009 der kategorieübergreifende Sektor der mobilen Applikationen erschienen; Branchenprimus Apple verdiente 890 Millionen US-Dollar mit etwa 4,4 Milliarden verkauften Apps. Die Branche boomt und zieht derzeit auch viele Neueinsteiger an. Laut Ronan de Renesse von eConsultancy führe dies zu einer unnötigen Marktfragmentierung; nicht alle Mitstreiter auf dem App-Markt werden den gleichen Erfolg einfahren können. Durch die Konkurrenz der großen und finanzkräftigen Mobile- und Internet-Konzerne wie Apple, Google, Nokia, Samsung, Microsoft, Vodafone und Orange bleibe die Marktentwicklung jedoch dynamisch; der enorme Markt biete für alle Teilnehmer die Chance zur Koexistenz, betont Renesse.
Der Markt für Spielkonsolen hat 2009 maßgeblich von der Einführung der Bewegungskontrolle profitiert; der Erfolg von Nintendos Wii habe auch Sony und Microsoft zur Einführung bewegungsbasierter Spielkontrollen genötigt. Online-Video wird sich hinsichtlich seiner Nutzung und seinen Wachstumszahlen weiter auf den bisherigen Wohnzimmer-Platzhirsch Fernsehen zu bewegen; das vernetzte Home-Entertainment wird mehr und mehr Realität. Abgesehen von der vermehrten Nutzung von Online-Videoinhalten im Wohnzimmer öffnen sich auch die Spielkonsolen dem weltweiten Netz; Ende 2010 werden voraussichtlich rund 66 Millionen Konsolen online sein.
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