Mobile deutsche Werbewelten

19.01.2010 – Im „heißesten“ Kanal des Medienmixes scheint Deutschland weit vorn zu liegen: Der mobilen Werbung wird hierzulande großes Potential bescheinigt.

Im „heißesten“ Kanal des Medienmixes scheint Deutschland weit vorn zu liegen: Der mobilen Werbung wird hierzulande großes Potential bescheinigt.

In einer Studie der niederländischen Unternehmensberatung wurde der deutsche mobile Werbemarkt untersucht – mit positivem Befund: Alle Erst-, Zweit- und Dritthandys zusammengerechnet habe der deutsche Mobilfunkmarkt eine Penetration von 132 Prozent. Aus den Prozentangaben hochgerechnet ergeben sich so 105,6 Millionen mobile Anschlussbesitzer, von denen die große Mehrheit stets empfangsbereit sei, wie die Studie betont.

Von 1000 Befragten deutschen Mobilfunkkunden können sich 71 Prozent mit mobilen Werbemaßnahmen anfreunden – allerdings nur wenn gewisse Nützlichkeitsaspekte sowie Privatsphäre und Sicherheit gewährleistet seien. Das Handy als personalisiertes Gerät agiert vom Konzept her dialogbasiert: Massenversendete und belästigende Werbung werde damit nicht nur als Einbruch in die Privatsphäre empfunden, sondern auch dem ursprünglichen Zweck des Endgerätes nicht gerecht.

Kreativität bei der Kampagnenerstellung sei gefragt, diese werde derzeit aber noch von den vielen unterschiedlichen Formaten, Standards und Abrechnungsmodellen unterdrückt, kritisieren die Experten. Doch dies soll sich ändern: 2010 sei das letzte Jahr in dem man von einer „Pilotphase“ der mobilen Werbung sprechen könne – wer jetzt nicht einsteige, könne diesen Schritt im nächsten Jahr schwerlich als neu und innovativ vermarkten, betont Tarik Fawzi von Aeneas abschließend.

 


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