21.01.2010 – Der Ärger über undurchsichtige Versandkonditionen kann die Lust am Internet-Shopping verderben. Anbieter sollten das Thema keinesfalls unterschätzen.
Der Ärger über undurchsichtige Versandkonditionen kann die Lust am Internet-Shopping verderben. Anbieter sollten das Thema keinesfalls unterschätzen.
In einer Untersuchung von zeigte sich, dass Versandkosten nur allzu oft ein Klotz am Bein der eCommerce-Umsätze sind. So gaben nicht weniger als 93 Prozent der Befragten an, dass entfallendes Porto sie zu dazu anregen würde, mehr im Web zu kaufen. Ein Grund dafür könnte, so die Experten, schlichtweg in der subjektiven Wahrnehmung liegen. Man habe bereits beobachtet, dass Kunden sich im Netz informieren, um dann zu einer Verkaufsfiliale zu fahren und dort offline zu kaufen.
Anlass dazu sei oft der Versuch Versandkosten zu umgehen, was freilich, nicht zuletzt wegen der Zeit- und Spritaufwendungen, eine Milchmädchenrechnung ist. Es zeige jedoch, wie stark subjektiv die Wahrnehmung von Kosten durch den Konsumenten sei. Versandkosten stehen als definitive Zahl auf dem Bildschirm und werden also nicht gegen andere, nicht direkt beobachtbare Kosten aufgerechnet. 67 Prozent der Anwender recherchieren online nach einem Produkt und kaufen es dann offline. 65 Prozent bestellen zwar online, holen die Ware aber am liebsten selbst ab. Gian Fulgoni von comScore hatte in einem Interview mit der InformationWeek Ende des vergangenen Jahres betont, dass Anbieter mit hinreichenden finanziellem Unterbau und dem Willen zu aggressivem Marketing die Sieger des neuen Jahres im eCommerce sein könnten. Vor allem dem Kunden die Versandkosten zu erlassen, könne auf die Gewinnerstraße führen.
15.01.2010 – eShops erstellen mit Open-Source-Systemen
07.01.2010 – Preisschlacht im Netz tobt weiter
18.12.2009 – ECIN geht in die Weihnachtspause
18.12.2009 – Unbestellter Acker: Online-Händler oft nachlässig
14.12.2009 – Schriftform belehrt, Mausklick nicht
Mehr Infos zum Thema ‚eCommerce‘



