21.01.2010 – 2009 war auch für den IT-Bereich eines der schwersten Jahre überhaupt. Die Branche leckt ihre Wunden und hofft auf Erholung.
2009 war auch für den IT-Bereich eines der schwersten Jahre überhaupt. Die Branche leckt ihre Wunden und hofft auf Erholung.
Doch diese Erholung, so macht in einer Studie deutlich, wird vorerst nur allmählich vonstatten gehen. Der Maßstab für die Messung waren dabei die weltweiten Budgets der IT-Entscheider, die laut der Untersuchung im Jahr 2010 um etwa 1,3 Prozent zulegen werden. Damit werden sie sich jedoch weiterhin auf relativ niedrigem Niveau bewegen, denn der Verlust des vergangenen Jahres belief sich auf 8,1 Prozent. 2009 wurden somit rechnerisch die Budget-Zuwächse der IT-Branche um gute vier Jahre zurückgeworfen, sodass ITler momentan mit den selben Mitteln auskommen müssen wie noch 2005. Damit bestätigt sich also die schon im letzten Jahr von vielen Analysten und Statistikern gehegte Vermutung, dass es deutlich länger dauern wird die Verluste wettzumachen, als sie einzufahren.
2009 sei für IT-Entscheider das schwierigste Jahr gewesen, dass es je gab, da sie vielfältige Kosteneinsparungen hinnehmen und mit dem Abbau überdimensionierter IT-Anlagen ihrer Betriebe zurande kommen mussten, resümierte Mark McDonald von Gartner. Zudem hätten sie notwendige Ausgaben oft verschieben müssen und mit dem Konflikt einer höheren Nachfrage nach IT-Aufgaben mit gleichzeitig möglichst geringem Ressourcenaufwand zu kämpfen gehabt. Dies werde sich aber in 2010 endlich wieder umkehren, da die Weltwirtschaft von Rezession zu Erholung wechsle und Firmen von Kosteneinsparungen weg strebten und zur Schaffung neuer Produktivität übergingen. McDonald ist außerdem der Meinung, dass die IT-Entscheider zweierlei Änderungen aus der Krise mitnehmen müssten: Vor allem sei die Zeit riesiger, oft überteuerter und unausgelasteter IT-Systeme vorbei, da intuitivere und aufwandsärmere Technologien, wie Cloud Computing und SaaS, momentan ihren Durchbruch erlebten. Des Weiteren müssten ITler mehr Verantwortung für ihre Arbeitsresultate im Management übernehmen, anstatt nur die verfügbaren Ressourcen und Anlagen zu verwalten.
19.01.2010 – Net-Meeting statt Dienstreise: Green IT schont Budgets
11.01.2010 – Aufblühen mit Green Marketing
15.12.2009 – Mit IT ins neue Jahr
03.12.2009 – Der neue Analphabetismus
19.11.2009 – Alles einsteigen: Der Web 2.0-Zug rollt
Mehr Infos zum Thema ‚IT‘



