25.01.2010 – Im Jahr eins nach der Krise kehren die IT-Beauftragten die Scherben zusammen. Eine Studie zur Lage des weltweiten IT-Marktes zeigt Licht und Schatten.
Im Jahr eins nach der Krise kehren die IT-Beauftragten die Scherben zusammen. Eine Studie zur Lage des weltweiten IT-Marktes zeigt Licht und Schatten.
Es gibt wieder Wachstum – nur nicht überall. In einer von durchgeführten Studie zum Krisenstand des weltweiten IT-Marktes zeigt sich ein leichtes Wachstum gegenüber dem Krisenjahr 2009: Um 4,6 Prozent soll der globale IT-Markt 2010 zulegen – da 2009 4,6 Prozent Rückgang zu verzeichnen waren, gleicht sich die Rechnung also in etwa aus. In absoluten Zahlen werden in diesem Jahr rund 3,36 Billionen US-Dollar für Computer- und Kommunikationstechnik ausgegeben werden, 2009 waren es nur 3,22 Billionen.
Die Experten schränken ihre an sich positive Prognose allerdings ein: Ein Großteil des Wachstums begründe sich allein im voraussichtlichen Wertverlust des US-Dollars gegenüber 2009, so Richard Gordon von Gartner. Auch regionale Faktoren beeinflussen die Berechnung: Europa und die USA, nach wie vor Schwergewichte in der globalen IT-Landschaft, erhöhen ihre Budgets nur langsam; das eigentlich Wachstum findet in Schwellenländern statt: So steigt das IT-Wachstum in Südamerika um 9,3 Prozent, um 7,7 Prozent im Mittleren Osten und um sieben Prozent im asiatisch-pazifischen Raum. In Europa wird der IT-Markt im gleichen Zeitraum nur um 5,2 Prozent wachsen – immerhin besser als die US-amerikanischen 2,5 Prozent und die japanischen 1,8 Prozent.
Insgesamt blickt man allerdings hoffnungsfroh in die Zukunft: Für 2010 erwarte man zwar keine Wachstumssprünge, aber eine langsame Erholung der Bruttoinlandsprodukte, des Konsumentenvertrauens und eine Entspannung auf dem Kreditmarkt. Zudem würden eine Anzahl von Innovationen, Stichwort mobiles Internet, ihre endgültige Marktreife erreichen und das IT-Wachstum stützen. Angst und Budgetkürzungen seien nicht nur Fehl am Platz, sondern auch unproduktiv.
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