27.01.2010 – Wohl dem, der als Erster die Hände an brandneuen Technologien hat ganze Wirtschaftsimperien sind dadurch schon entstanden. Bei Smartphones ist diese erste Phase am Markt vorbei.
Wohl dem, der als Erster die Hände an brandneuen Technologien hat ganze Wirtschaftsimperien sind dadurch schon entstanden. Bei Smartphones ist diese erste Phase am Markt vorbei.
Nun übertreffen sich die Forschungsinstitute gegenseitig mit Wachstumsprognosen für den neuen besten Freund des Menschen das webfähige Handy. So veröffentlichte (International Data Corporation) eine Studie, die davon ausgeht, dass die jährliche, durchschnittliche Wachstumsrate der Verkaufszahlen für Mobiltelefone der dritten Generation zwischen 2009 und 2013 bei 20,9 Prozent liegen werde. Erstmals soll die Anzahl ausgelieferter Geräte pro Jahr auf über 390 Millionen steigen. Getragen werde diese Entwicklung nicht nur durch die immer beliebteren Applikationen, sondern vor allem auch durch den an Dynamik gewinnenden Markt mobiler Betriebssysteme, so die Analysten.
Die Anfangs noch von Pionieren wie Blackberry, Symbian und Windows Mobile dominierte Marktsituation hat sich zu einer Landschaft entwickelt, die sich rasch wandelt und in der Neuankömmlinge wie Android, Mac OS X oder webOS großes Interesse von Endkunden und Handy-Herstellern wecken. Mobile Betriebsysteme, so Stephen D. Drake von IDC, seien zur Hauptantriebsfeder eines stark von Wettbewerb geprägten Marktes der Smartphones avanciert. Die Bedienfreundlichkeit, die sich aus Handhabung der Hardware sowie Intuitivität der Benutzeroberflächen ergäbe, könne bereits den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Laut IDC werde bis 2013 Symbian das meist genutzte System bleiben, was in erster Linie dem Erfolg der Nokia-Handys in den USA und Europa zu verdanken sein werde. Trotzdem erwarte man für Android einen regelrechten Boom. Wurden im Jahr des Marktbetretens (2008) noch 690.000 Einheiten mit der quelloffenen Software verkauft, so sollen es bis 2013 rund 68 Millionen sein. Die jährliche Wachstumsrate der Mobilfunkgeräte, die mit Android betrieben werden, soll in den nächsten drei bis vier Jahren bei 150,4 Prozent liegen.
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