27.01.2010 – Dass die enormen Wachstumszahlen der Twitter-Gemeinde nicht langfristig so in die Höhe schießen konnten war den Betreibern wohl von vornherein klar. Anwender zeigen Treue und Engagement.
Dass die enormen Wachstumszahlen der Twitter-Gemeinde nicht langfristig so in die Höhe schießen konnten war den Betreibern wohl von vornherein klar. Anwender zeigen Treue und Engagement.
Der enorme Boom, den das Mircro-Blogging-Portal in den vergangenen Monaten hingelegt hatte, sorgte für Furore in der Welt der eCommunities. Nachdem 2009 insgesamt ein Jahr des explosionsartigen Wachstums war, flachten die Zahlen der Neuanmeldungen in seinem späteren Verlauf enorm ab. Noch im März 2009 konnte man 13 Prozent mehr Mitglieder vermelden als im Vormonat. Im Oktober sah das Ganze dann bereits weitaus mäßiger aus; 3,5 Prozent an monatlichem Zuwachs wurden da noch registriert. Das vermeldete im Rahmen einer Studie. Auch weil eine Abkühlung des heiß gelaufenen Zwitschermotors von Experten und Betreibern erwartet wurde, sehen die Analysten die Entwicklung durchaus positiv. Die Nutzerbasis zeigt sich treu und ist in der Anwendung der Kurz-Einträge gereift.
Der Umgang mit den Feeds hat sich verändert, Anwender verfolgen mehr von ihnen und schöpfen den Informationsaspekt von Twitter besser aus. Schnell überträgt sich dieser Verhalten in den Alltag und etabliert sich als Gewohnheit. Bereits Anfang Januar 2010 verfolgte jeder Twitterer im Durchschnitt 170 andere Profile im Sommer 2009 waren es noch 45 gewesen. Auch wird das eigene Profil detaillierter ausgefüllt, demografische Daten und Webadressen werden von erfahreneren Mitgliedern bereitwilliger preisgegeben das Vertrauen ist hier größer. Im Juli 2009 konnte man bei 31 Prozent der Micro-Blogger erfahren woher sie kommen; Anfang Januar 2010 waren es bereits 65 Prozent. Außerdem wird Twitter zunehmend international. Der Anteil der US-amerikanischen Teilnehmer ist von 62,1 Prozent im Sommer letzten Jahres auf etwa 50,9 Prozent gesunken. Brasilien hatte in jüngster Vergangenheit kräftig aufgeholt, mittlerweile kommen circa 8,8 Prozent der Nutzer von dort. Deutsche stellen übrigens lediglich 2,5 Prozent der Twitter-Fans weltweit für einen handfesten Wahlskandal hat dies allemal schon gereicht. Auch künftig werden das Konzept des Portals und die Implikationen die daraus entstehen wohl für Diskussion sorgen.
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