Essentielle eBusiness-Standards

29.01.2010 – eBusiness ohne Standards schafft Probleme: Kunden und Unternehmen sollten sich auch auf elektronischem Wege problemlos verstehen können.

eBusiness ohne Standards schafft Probleme: Kunden und Unternehmen sollten sich auch auf elektronischem Wege problemlos verstehen können.

Knapp die Hälfte aller deutschen Unternehmen wickelt heute ihre Einkaufs-, Vertriebs- oder Logistikprozesse über elektronische Netze ab – Grund genug, sich über Standards im elektronischen Warenaustausch Gedanken zu machen. In einer des IT-Unternehmens Berlecon wurde die Verwendung entsprechender Regularien im deutschen Geschäftsleben untersucht. Laut den Experten bringen diese handfeste Vorteile: In 80 Prozent der Unternehmen konnten Geschäftsprozesse beschleunigt und in zwei Drittel die Datenqualität verbessert werden.

In Deutschland nutzt derzeit etwa ein Drittel aller Unternehmen mit elektronischen Geschäftsprozessen eBusiness-Standards wie beispielsweise GTIN, eCl@ss oder EDIFACT. Gut ein Zehntel plant dies innerhalb der kommenden zwei Jahre. Die Etablierungsbereitschaft hängt allerdings stark von der Unternehmensgröße ab: Während fast zwei Drittel der großen und knapp die Hälfte der mittelständischen Unternehmen mit eBusiness-Standards arbeiten, liegt der Anteil der kleinen Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bei gerade einmal 16 Prozent. Laut Dr. Katrin Schleife von Berlecon führten KMU Standards oft erst dann ein, wenn der Druck von außen wachse, also wenn etwa große Kunden danach verlangten. Darüber hinaus seien viele KMU über die Vorteile des Standardeinsatzes nur unzureichend informiert.

 


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