Umsätze mit eBooks bleiben bescheiden

02.01.2001 – Eine Ablösung des gedruckten Wortes durch OnScreen-Publikationen per eBook, lässt wohl noch einige Zeit auf sich warten. Jedenfalls sagen die Analysten von Forrester Research den elektronischen Büchern eher schwierige Zeiten voraus.

Eine Ablösung des gedruckten Wortes durch OnScreen-Publikationen per eBook, lässt wohl noch einige Zeit auf sich warten. Jedenfalls sagen die Analysten von Forrester Research den elektronischen Büchern eher schwierige Zeiten voraus.

Auch wenn in fünf Jahren insgesamt 17,5 Prozent der Umsätze in der Verlagsbranche oder 7,8 Milliarden US$ durch eBooks sowie dem Print on Demand von Büchern und Lehrmaterialien generiert werden sollen, scheinen insbesondere die elektronischen Bücher nicht den gewünschten Erfolg zu bringen. Gerade einmal 251 Millionen US$ werden dann laut auf den Vertrieb von eBooks inklusive Zubehör beruhen.

Während nun einige Verlage, die sich durch eBooks in ihrer Existenz bedroht sehen, zunächst einmal aufatmen dürften, mahnt Forrester dennoch zur Wachsamkeit: Verlage sollten nicht zum „Business as usual“ zurückkehren, da die Kunden in Zukunft mehr Flexibilität von ihnen verlangen werden. Print on Demand wird dabei nach Sicht der Analysten zum wichtigen Erfolgsfaktor. So sieht Forrester auch bei Verlagen eine Multichannel-Strategie als das aussichtsreichste Konzept für die Zukunft an.

Für den Report „Books Unbound“ befragte man sowohl Verlage als Autoren nach ihren Einschätzungen zum Thema eBooks.

 


 eBooks: Es gilt das gespeicherte Wort

 E-Books: Potential ja, Umsätze nein

 eBooks wollen deutschen Markt erobern

 E-Books: Bücher unter Druck


 

Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen