Business schon startklar für E-to-E?

09.01.2001 – Mit B-to-C fing alles an, dann kamen die Unternehmen und B-to-B wurde zum Schlagwort des vergangenen Jahres. Nun schickt sich ein neues Buzzword an, die New Economy zu erobern: E-to-E (exchange-to-exchange).

Mit B-to-C fing alles an, dann kamen die Unternehmen und B-to-B wurde zum Schlagwort des vergangenen Jahres. Nun schickt sich ein neues Buzzword an, die New Economy zu erobern: E-to-E (exchange-to-exchange).

Gemeint ist damit das Interagieren zwischen verschiedenen B2B-Marktplätzen. Kaufanfragen, die auf dem eigenen Marktplatz nicht bedient werden können, werden automatisch in ein kompatibles Format transferiert und zum nächsten angeschlossenen Marktplatz weitergeleitet. Verständigungsschwierigkeiten aufgrund von unterschiedlichen Dateiformaten sollen damit der Vergangenheit angehören.

E-to-E wird voraussichtlich erstmalig zwischen den Mega-Lebensmittel-Marktplätzen zum Einsatz kommen. Den Kunden, zu denen unter anderem Coca-Cola, Procter & Gamble, Carrefour, Metro und Sears gehören, will man die Technik unter dem Namen „Megahub“ in Kürze anbieten. Laut Joe Laughlin, CEO von GlobalNetXchange, sind weitere Marktplätze dazu eingeladen, sich an der Weiterentwicklung der Technologie zu beteiligen.

Finanzieren soll sich das gemeinsame Projekt hauptsächlich durch Transaktionsgebühren. Ferner denkt man schon jetzt darüber nach, die Software später auch an andere Branchen-Marktplätze zu verkaufen.

 


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