Großunternehmen setzten auf E-Business

10.01.2001 – Ungeachtet der Krise in der Dotcom-Welt bleibt für deutsche Großunternehmen das E-Business weiterhin attraktiv.

Ungeachtet der Krise in der Dotcom-Welt bleibt für deutsche Großunternehmen das E-Business weiterhin attraktiv.

Das ergibt zumindest eine aktuelle Umfrage des unter den im DAX-30 notierten Unternehmen. Demnach beabsichtigen die Unternehmen im Gegensatz zur amerikanischen Konkurrenz nicht nur ihr momentanes E-Commerce-Engagement beizubehalten, sondern sogar kräftig auszubauen. Allein für dieses Jahr plant man Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Euro, wobei der Großteil in den B2B-Bereich fließen wird.

So will die Deutsche Bank in diesem Jahr für ihre E-Commerce-Projekte gut 500 Millionen Euro ausgeben und die Commerzbank plant, in diesem Bereich bis 2002 rund 1 Milliarde Euro zu investieren. Auch die Automobilbranche setzt verstärkt auf das Segment E-Commerce. DaimlerChrysler beabsichtigt für seine Internetausrichtung in einer ersten Phase 550 Millionen Euro bereitzustellen, wovon ein Großteil der in B2B-Projekte wie den Ausbau der Internetplattform Covisint fließen soll. Aber auch der Einzelhandel investiert kräftig in die Infrastruktur für das E-Business. Seine Aktivitäten konzentrieren sich vor allem auf den Aufbau des B2C-Bereichs, für den bis 2004 rund 250 Millionen Euro bereitgestellt werden soll.

Viele Unternehmen wollen insbesondere wegen einer drohenden Abschwächung der Konjunktur in den E-Commerce-Sektor investieren, da man sich von diesem Bereich eine gesteigerte Effizienz verspricht, so das Handelsblatt. Vor allem der Kostenfaktor spielt dabei eine wichtige Rolle, da man durch entsprechende Investitionen in E-Commerce-Projekte Kosteneinsparungspotentiale nutzen möchte.

 


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