Online-Shopping wird „Business-as-usual“

16.01.2001 – Obwohl im Jahr 2000 für viele E-Tailer das vorzeitige Aus kam, sieht eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst & Young die Zukunft des Online-Shoppings durchaus positiv.

Obwohl im Jahr 2000 für viele E-Tailer das vorzeitige Aus kam, sieht eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst & Young die Zukunft des Online-Shoppings durchaus positiv.

So sind laut „Global Online Retailing“-Report zwar immer noch viele Kunden vor allem um zu hohe Versandgebühren besorgt und im Allgemeinen sehr empfindlich, was den Preis angeht. Doch steigt dessen ungeachtet die Zahl der Online-Käufer stetig an. Und so scheinen die meisten Internet-Nutzer mit den gemachten Kauferfahrungen auch zufrieden zu sein: immerhin 87 Prozent gaben an, innerhalb der nächsten 12 Monate wieder auf virtuelle Shopping-Tour gehen zu wollen.

Laut wird der Online-Vertrieb immer stärker zur Normalität und schon bald wird es für stationäre Händler schwierig werden, auf eine Multichannel-Strategie zu verzichten. Stephanie Shern von Ernst & Young geht davon aus, dass im Jahr 2005 zehn bis zwölf Prozent aller Verkäufe in den Produktkategorien wie Kleidung, Accessoires, Gesundheit und Kosmetika sowie Spielzeug via Internet abgewickelt werden. In anderen Kategorien wie Bücher, Musik, Software sowie Video und Consumer-Elektronik sollen sogar ein Viertel aller Umsätze durch Online-Verkäufe generiert werden.

Für die Untersuchung befragte Ernst & Young insgesamt 4.400 Online-Käufer in 12 verschiedenen Ländern. Dabei stellte man u.a. fest, dass sich in den USA der Online-Shopper immer weniger vom klassischen „Kaufhaus-Besucher“ unterscheidet. Ähnlich wie im stationären Handel sind 60 Prozent aller Käufer hier weiblich.

 


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