IBM lässt Rechte-Inhaber hoffen

23.01.2001 – Vor allem die Musikbranche steht dem Internet noch eher skeptisch gegenüber, denn eine lukrative Vermarktung von Content ist aufgrund fehlender Kontrollmöglichkeiten bei der Verbreitung so gut wie ausgeschlossen.

Vor allem die Musikbranche steht dem Internet noch eher skeptisch gegenüber, denn eine lukrative Vermarktung von Content ist aufgrund fehlender Kontrollmöglichkeiten bei der Verbreitung so gut wie ausgeschlossen.

Das soll sich nun ändern, denn ) angekündigt, wodurch die digitale Distribution von Musik besser überwacht werden kann.

Dabei soll eine so genannte Superdistribution vor Copyrightverstößen schützen, indem sie es den Rechte-Inhabern ermöglicht, die Nutzung der Musikdateien über P2P-Börsen wie Napster zu unterbinden. Durch diesen variabel einstellbaren Kopierschutz können Musikstücke dann z.B. nur noch auf dem Rechner einer bestimmten Person abgespielt werden. Auf fremden Rechnern soll nach eigenen Angaben ein Abspielen nicht möglich sein. Besonders für die Bertelsmann-Tochter eCommerce Group (BeCG), die Napster zu einem Abo-Service für den Musikvertrieb im Internet weiterentwickeln will, dürfte diese neue Technik von Interesse sein.

Die nach eigenen Angaben erweiterbare Architektur des EMMS unterstützt u.a. verschiedene Kompressions- und Verschlüsselungsverfahren. So werden z.B. verschiedene Software-Player für PCs, RealNetworks Real Jukebox und auch eigenständige digitale Audio-Player unterstützt.
Big-Blue beabsichtigt noch im ersten Quartal die Superdistribution auf den Markt zu bringen.

 


 Bertelsmann und Napster schließen Allianz

 Partnerschaft zwischen edel music und Napster

 EMusic mit akustischem Fingerabdruck

 MP3.com: Viel Geld für Lizenzen

 BMI bietet Online-Lizenzen für 3 Mio Musiktitel


 

Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen