26.01.2001 – In der vergangenen Weihnachtssaison konnten sich die amerikanischen Online-Händler im Prinzip über ein gutes Geschäft freuen. Doch gestiegenen Umsätzen und Käuferzahlen stehen zahllose Fehlkäufe gegenüber.
In der vergangenen Weihnachtssaison konnten sich die amerikanischen Online-Händler im Prinzip über ein gutes Geschäft freuen. Doch gestiegenen Umsätzen und Käuferzahlen stehen zahllose Fehlkäufe gegenüber.
Wie aus einer aktuellen Studie der hervorgeht, haben rund 16 Mio. Online-Shopper vergeblich versucht, per Mausklick ein Geschenk zu ordern. Damit ist nach Angaben der Marktforscher den Online-Händlern ein zusätzlicher Umsatz von 1,5 Mrd. US$ verloren gegangen. Die Gründe für das Scheitern der Online-Bestellungen sind vielseitig, doch die meisten Besucher von Shopping-Sites bemängelten, dass die gewünschten Produkte nicht sofort lieferbar waren.
Zudem sind auch in diesem Jahr nicht alle bestellten Produkte auch rechtzeitig ausgeliefert worden, so dass die Kunden zu Weihnachten ohne Geschenk da standen. Immerhin fünf Prozent der Geschenke erreichten ihren Empfänger nicht zum gewünschten Termin. Das ist ein sehr hoher Wert, der nicht entschuldbar ist, kommentiert Michael Silverstein, Senior Vice President bei Boston Consulting, das ernüchternde Ergebnis.
Trotz der Pannen haben die Auguren auch positives zu berichten. Laut Studie kauften 51 Mio. Amerikaner in der vergangenen Weihnachtssaison ihre Geschenke bei Online-Händlern ein. Durchschnittlich gab der Internet-Shopper 276 US$ im Netz aus, das sind immerhin 62 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
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