04.01.2002 – Ein spannendes Jahr liegt vor der IT-Industrie. Neue Akteure und Themen werden ebenso erwartet wie eine Expansion der Trends aus 2001.
Ein spannendes Jahr liegt vor der IT-Industrie. Neue Akteure und Themen werden ebenso erwartet wie eine Expansion der Trends aus 2001.
Von größtem Interesse ist in den kommenden Monaten natürlich die Frage nach dem Aufschwung: Eigentlich erwartet schon für das vergangene Jahr, soll er nun Mitte 2002 einsetzen. Davon geht Chef-Analyst John Gantz von in den zehn Top-Prognosen für die globale IT-Industie aus. Er erwartet Steigerungen bei den IT-Ausgaben von vier bis sechs Prozent in den USA, sechs bis sieben Prozent in Westeuropa und zehn bis zwölf Prozent im asiatisch-pazifischen Raum. Aufgrund der konservativen Annahmen könne allerdings die Erholung des Marktes auch früher und stärker als bisher angenommen einsetzen.
Als wichtiger neuer Akteur wird im kommenden Jahr China erwartet: Der Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO soll laut IDC entscheidend dazu beitragen, dass das Wachstum bei den IT-Ausgaben hier weiterhin bei immerhin 25 Prozent liegt. Bis 2010 wird China dann immerhin der drittgrößte IT-Markt weltweit sein. Ein "heißes" Thema wird im kommenden Jahr neben den digitalen Identifizierungsservices, wie zum Beispiel Microsofts Passport, auch Streaming Media sein. Hier werden neue Standards ebenso wie neue Dienstleistungen erwartet. Auch das Thema "Webservices" soll einen Höhepunkt erreichen – zumindest soweit es die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit betrifft, denn die kritische Masse an Produkten und Services ist hier noch lange nicht im Markt verfügbar. Ebenso wird die versprochene Mobilität beim Internetzugang zwar die Nachfrage im privaten und geschäftlichen Bereich weiterhin anheizen, allerdings fehlt es weiterhin an ansprechender Unterstützung durch die Anbieterseite.
Gut soll das angelaufene Jahr auch für Linux werden. Es sei nun klar, dass Linux eine gangbare Alternative für Unternehmen darstelle. Demgegenüber wird Microsoft zwar 75 Millionen XP-Lizensen im Jahr 2002 ausliefern, aber die Auswirkungen werden bei weitem nicht den Windows 95 Boom erreichen.
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