IT-Sicherheit 2001: Das Jahr des Wurms

04.01.2002 – Rund 55 Prozent aller Viren-Vorfälle des vergangenen Jahres gingen auf sogenannte "Würmer" zurück und wurden vor allem via eMail und Internet verbreitet.

Rund 55 Prozent aller Viren-Vorfälle des vergangenen Jahres gingen auf sogenannte "Würmer" zurück und wurden vor allem via eMail und Internet verbreitet.

Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht 2001 des , der auch für die weitere Zukunft vor derartigen Virenattacken warnt. Allein im vergangenen Jahr hat sich demnach die Anzahl der Angriffe via eMail nochmals um 5 Prozent erhöht und macht inzwischen beinahe 90 Prozent aller Vorfälle aus. Alternativ hierzu etablieren sich zunehmend populäre Internet-Anlaufstellen wie ICQ, Gnutella, MSN Messenger oder IRC-Kanäle als Ausgangspunkt für neue Virenplagen. Die Schädlinge machen sich dabei vor allem Schlupflöcher und Sicherheitslücken in Computersystemen zunutze und profitieren bei ihrem Erfolg vor allem von steigenden Anwenderzahlen und unzureichenden Kenntnissen in Fragen der IT-Sicherheit bei vielen Nutzern. Ein gutes Beispiel hierfür sei die weltweite Verbreitung des "Kournikova-Virus" gewesen.

Als Bedrohung neuen Typus hat das Kaspersky Lab 2001 "dateilose" Würmer ausgemacht, die sich aktiv in Netzwerken verbreiten und in einmal infizierten Systemen funktionieren ohne dabei auf Dateien zurückzugreifen.

In der Prognose für 2002 gehen die Sicherheitsexperten von einer Fortsetzung dieser Entwicklung aus und rechnen mit neuen globalen Epidemien nach dem Strickmuster von CodeRed, Nimda oder Badtrans, wobei sich die Methoden der Viren-Autoren eher noch optimieren werden.

 


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