EU-Kommission für mehr Abstimmung bei Online-Inhalten

08.01.2008 – Im Online-Unterhaltungssektor sollen zukünftige Angebote besser auf den europäischen Binnenmarkt abgestimmt sein. Alle Beteiligten bekommen dabei Mitspracherecht.

Im Online-Unterhaltungssektor sollen zukünftige Angebote besser auf den europäischen Binnenmarkt abgestimmt sein. Alle Beteiligten bekommen dabei Mitspracherecht.

Der rechtliche Rahmen ist für das Geschäft nicht ganz unwichtig. Die plant nun Maßnahmen, die die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, grenzüberschreitender Dienste und verbraucherfreundlicher Online-Angebote unterstützen sollen. Im Fokus stehen dort besonders Online-Musik, -Filme und -Spiele. So sollen sich Industrie, Telekom-Unternehmen und Internet-Diensteanbieter zu einer engeren Zusammenarbeit zusammenfinden, um mehr Inhalte online zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig einen robusten Schutz von Urheberrechten zu gewährleisten.

Namentlich sieht die EU-Kommission die wichtigsten Gebiete in der Verfügbarkeit kreativer Inhalte, bei gebietsübergreifenden Lizenzen für kreative Inhalte, in der Interoperabilität und Transparenz der Systeme zur Verwaltung digitaler Rechte (DRM-Systeme) sowie bei legalen Angeboten und Piraterie. Darüber hinaus will die Kommission die „Plattform für Online-Inhalte“ errichten, ein Forum für Beteiligte, das die Zusammenarbeit zu Themen anregen soll, bei denen weitere Diskussionen erforderlich sind.

 


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