08.01.2009 – Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland mehr Unterhaltungselektronik verkauft, als jemals zuvor. Die allgemeine Krise zeigt bisher keine Auswirkungen auf den Markt.
Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland mehr Unterhaltungselektronik verkauft, als jemals zuvor. Die allgemeine Krise zeigt bisher keine Auswirkungen auf den Markt.
2008 war in Deutschland ein Rekordjahr in Sachen Unterhaltungselektronik: Wie der Branchenverband mitteilte, betrug der Umsatz im Bereich Consumer Electronics (CE) schätzungsweise knapp 12,3 Milliarden Euro. Dies würde eine Steigerung von rund 4,3 Prozent zum Vorjahr bedeuten und einem neuen Höchstwert gleichkommen. Die Fußball-EM und die Olympischen Spiele hätten dem Markt den erhofften Schwung gegeben, konstatiert BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.
Der Höhenflug beschränkt sich dabei allerdings ausschließlich auf digitale Produkte: Der Teilmarkt für analoge Unterhaltungselektronik wie Videorekorder und Röhrenfernseher setzte seine Talfahrt fort und brach um 20 Prozent ein. Die Umsätze betrugen im letzten Jahr noch rund 0,8 Milliarden Euro. Begehrt waren dagegen besonders moderne Flachbildfernseher, für die deutsche Verbraucher 2008 alleine etwa 4,9 Milliarden Euro ausgaben. In den digitalen Geräten sieht der Verband auch zukünftig das Zugpferd in Sachen CE: Nach BITKOM-Schätzungen werden 2009 rund 40 Prozent des gesamten Umsatzes mit Flachbildfernsehern gemacht.
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