09.01.2003 – Mindestens bis 2005 soll es noch dauern, ehe sich die Bedingungen für wirklich gute Geschäfte mit Video on Demand verbessern.
Mindestens bis 2005 soll es noch dauern, ehe sich die Bedingungen für wirklich gute Geschäfte mit Video on Demand verbessern.
Die bisher durchgeführten Pilotversuche deuten zwar darauf hin, dass Video on Demand (VoD) insbesondere für die schuldenbelasteten Telekommunikationsunternehmen und die Fernsehsender neue Einnahmequellen eröffnen könne, so Analystin Hellen Omwando. Allerdings fehle es noch an nennenswerter Nachfrage und ausreichenden Investitionen. Nicht geklärt sei bislang auch die Finanzierung der operativen Kosten sowie der Distributionsmargen.
Gegenwärtig stellen vor allen Dingen die DVD-Player mit ihrem 155-prozentigen Wachstum im vergangenen Jahr die wichtigste Konkurrenz für VoD dar. Forrester erwartet eine Steigerung der Penetrationsrate von aktuell 19 Prozent auf 53 Prozent im Jahr 2005. Vor diesem Hintergrund werden es VoD-Anbieter schwer haben, ohne Blockbuster-Filme eine größere Zahl von Kunden zu gewinnen. Erst im Jahr 2005, wenn schätzungsweise zwei Mio. Europäer Zugang zu VoD haben, sollen sich rund um VoD nach Einschätzung von Forrester tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Auch die optimierten Internet-Tauschbörsen wie Kazaa werden vermutlich die Filmstudios weiter unter Druck setzen, ihre Vertriebsmodelle zu ändern.
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