Stiefkind Mobile Marketing

10.01.2002 – In Deutschland befindet sich der Markt für Mobile Marketing noch in der Entstehungsphase und das Potenzial wird nur unzureichend genutzt.

In Deutschland befindet sich der Markt für Mobile Marketing noch in der Entstehungsphase und das Potenzial wird nur unzureichend genutzt.

Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von in ihrer neuen Studie „Mobile Marketing: Ohne Draht zum Kunden?“. Lediglich 32 Prozent der jeweils 30 größten Werbe-, Dialogmarketing-, Media- und Multimediaagenturen hierzulande bieten ihren Kunden Mobile Marketing-Services an. Auch von der zukünftigen Bedeutung dieses Instruments scheint man noch nicht richtig überzeugt zu sein: Nur 41 Prozent der Agenturen schätzen die Bedeutung von Mobile Marketing als sehr hoch bzw. hoch ein.

Dabei könnten laut Berlecon insbesondere diese Agenturen, aber auch andere etablierte Unternehmen der Werbebrache sowie Mobilfunknetzbetreiber und Technikanbieter vom Trend zum Mobile Marketing profitieren.

Die bisherige Zurückhaltung gegenüber diesem Instrument sei in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Mobile Marketing in weiten Kreisen immer noch als Direkt-Mailing per SMS verschrien ist: „Dabei ist Mobile Marketing deutlich mehr, wie unsere aktuelle Studie zeigt: Das Mobiltelefon kann u.a. sehr effizient in Verbindung mit traditioneller Werbung genutzt werden. So gibt es erfolgreiche Kampagnen zur Produkteinführung, in denen per Plakat oder Print-Anzeige z.B. ein Gewinnspiel beworben wird, zu dem man sich dann per Handy anmelden kann,“ so Dr. Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research.

Auch in der Produktpolitik sehen die Berliner für Mobile Marketing ein großes Potenzial. Hier könnten mobile Zusatzservices und mobile Produkt-Features nicht nur erheblich zur Kundenbindung beitragen, sondern auch neue Zielgruppen an die Angebote der Unternehmen heranführen. Zudem seien Image- und Markenbildung sowie Marktforschung weitere Erfolg versprechende Einsatzbereiche für das Instrument.

 


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