Online- und mobile-Video im internationalen Vergleich

13.01.2009 – International wächst die Beliebtheit von Videoinhalten. Ob diese bevorzugt im TV, im stationären oder im mobilen Internet angeschaut werden, ist von Land zu Land unterschiedlich.

International wächst die Beliebtheit von Videoinhalten. Ob diese bevorzugt im TV, im stationären oder im mobilen Internet angeschaut werden, ist von Land zu Land unterschiedlich.

hat die Video-Gewohnheiten der Nutzer in den USA, Deutschland, Schweden und den chinesischen Ballungsräumen ausgewertet. Weltweit steigt das Interesse an Online-Videoinhalten weiter rasant an, die Betrachtungsmethoden unterscheiden sich jedoch erheblich. Beim konventionellen Fernsehen führen die USA nach wie vor mit 3,8 Stunden pro Tag, gefolgt von den Deutschen mit 2,9 Stunden, den Schweden mit 2,2 und den Chinesen mit 1,8 Stunden.

International führend beim Konsum von Online-Video via PC sind die Chinesen, 97 Prozent der Internetnutzer schauen sich dort regelmäßig Videoinhalte am PC an. Die USA folgen mit 81 Prozent. Führend sind die Chinesen mit 1,9 Stunden pro Tag auch in der Online-Video-Nutzungsdauer, gefolgt von den USA und Deutschland, die mit 1,5 Stunden pro Tag gleichauf liegen. Mobile Videoinhalte sind in den USA am beliebtesten, etwa 23 Prozent der Befragten schauen sich regelmäßig Videoinhalte auf ihren mobilen Endgeräten an. Während 85 Prozent der Deutschen daran interessiert sind, Online-Videoinhalte auf ihrem Fernsehgerät zu betrachten, möchten dies nur 55 Prozent der Schweden, 54 Prozent der US-Bürger und 35 Prozent der Chinesen tun.

Die US-Nutzer schauen sich zweieinhalb mal mehr professionell produzierte als nutzererstellte Videoinhalte an, dieses Verhältnis ist in Deutschland nahezu umgekehrt. Hier favorisieren doppelt so viele Zuschauer Nutzervideos gegenüber professionell erstellten Angeboten. Global betrachtet, so Ken Wirt von Cisco, gingen Nutzer mehr und mehr dazu über, ihre Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse durch Online-Videoinhalte zu decken. Jeff Cole von der USC Annenberg School for Communication fügt hinzu, dass Online-Videos entscheidend dazu beitragen könnten, nationale Grenzen und kulturelle Schranken abzubauen und globale Interaktionen zu fördern.

 


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