Internet bleibt beim Suchen erste Adresse

14.01.2008 – Für die Suche nach Informationen befragt die Mehrzahl der Verbraucher zuallererst das Internet. Doch die Zahlen stagnieren durch unterschiedliche Suchstrategien bei den Nutzern.

Für die Suche nach Informationen befragt die Mehrzahl der Verbraucher zuallererst das Internet. Doch die Zahlen stagnieren durch unterschiedliche Suchstrategien bei den Nutzern.

Das Internet wird in nächster Zeit als Informationsquelle nicht mehr so stark wachsen, wie in den vergangenen Jahren. Zu dieser Einschätzung kommen die Marktforscher vom nach einer Telefonumfrage unter 2.800 US-Verbrauchern. Die Analysten hatten das Recherche-Verhalten bei Steuer-, Gesundheits-, Rechts-, und Bildungsfragen sowie aus dem Bereich der Regierungs- und Lokalpolitik untersucht. 58 Prozent begaben sich demnach zuerst online auf die Suche und 53 Prozent suchten face-to-face Rat bei Experten. Weitere 46 Prozent vertrauten auf Ratschläge von Familienmitgliedern und Bekannten, und 36 Prozent informierten sich in aktuellen Print-Medien.

Die Studie legte ihr Augenmerk auf diejenigen Bevölkerungsgruppen, die weder am Arbeitsplatz noch zuhause über Breitband-Internetverbindungen verfügen und so ein anderes Recherche-Verhalten aufweisen. 36 Prozent der US-Bevölkerung gehören in diese „Low Access“-Kategorie – sie verfügen entweder über Modem-Verbindungen oder sind für eine Recherche auf den Gang in öffentliche Einrichtungen angewiesen. Diese Bevölkerungsgruppe lege andere Informations-Strategien an den Tag – sie informieren sich vor allem bei Behörden oder öffentlichen Bibliotheken. Fernsehen und Radio werde dort ebenfalls häufig als erste Informationsquelle genutzt.

 


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