Markenhändler-Fanpages im Web 2.0

14.01.2009 – Immer mehr Einzelhandelsunternehmen richten sich eigene Marken-Fanpages bei Facebook ein. Für einen guten Auftritt sind einige Hinweise zu beachten.

Immer mehr Einzelhandelsunternehmen richten sich eigene Marken-Fanpages bei Facebook ein. Für einen guten Auftritt sind einige Hinweise zu beachten.

Markenpräsenz im Web 2.0 wird von Facebook und Markenartikelherstellen aktiv gefördert: Laut Angaben der US-Marketing-Agentur haben bereit 59 der hundert führenden Einzelhandelsunternehmen Facebook-Fanpages eingerichtet. Diese unterscheiden sich von normalen Facebook-Profilen vor allem durch ihre universelle Sichtbarkeit für alle Internet-Nutzer, ihre Präsenz in Googles Suchindex und ihre virale Verbreitungsfähigkeit.

Während normale Facebook-Profile bei einer Anzahl von 5.000 Freundeskontakten ein Limit ziehen, haben die speziell für Unternehmen eingerichteten Marken-Fanpages keine Beschränkungen. Marken wie Nike mit etwa 867.000 eingetragenen Fans und Nescafe mit etwa 207.000 Fans stellen momentan die Platzhirsche der Facebook-Fanpages dar. Werbebotschaften zu Sonderaktionen, Newsletter und vieles mehr können über die Fanpage an alle Mitglieder übermittelt werden.

Laut Adam Cohen von Rosetta sei die Web 2.0-Werbung nun den Kinderschuhen entwachsen. Da sich mittlerweile auch zunehmend über-30jährige für soziale Netzwerke interessierten, könnten hier kaufkräftige Zielgruppen erschlossen werden. Entscheidend sei aber, unterstreicht Cohen, dass der Fanpage-Auftritt gut gemacht sei und regelmäßig gepflegt werde. Nur auf den hippen Web 2.0-Zug aufzuspringen, reiche nicht aus.

 


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