14.01.2009 – Ab sofort stellt der Online-Riese seinen Kunden eine Steuerungskonsole für den Browser zur Verfügung. Vor allem der Cloud-Computing-Dienst EC2 soll dadurch komfortabler werden.
Ab sofort stellt der Online-Riese seinen Kunden eine Steuerungskonsole für den Browser zur Verfügung. Vor allem der Cloud-Computing-Dienst EC2 soll dadurch komfortabler werden.
Bereits seit einiger Zeit bietet der Online-Händler neben seinem Versandgeschäft auch eine Reihe von Online-Diensten an. Ein zentraler Bestandteil dieser sogenannten Amazon Web Services (AWS) ist der Cloud-Computing-Dienst EC2. Über diese Plattform vermietet Amazon Teile seiner Infrastruktur; bietet seinen Kunden also über das Netz Rechenleistung an. Die Kapazitäten lassen sich dabei den Kundenansprüchen anpassen, bezahlt wird nach genutzter Rechenzeit.
Die Nutzung von EC2 jedoch war bisher mit einigen Hürden verbunden: Zertifikate sowie private und öffentliche Schlüssel mussten erzeugt werden, die Bedienung erfolgte ausschließlich über kommandozeilenbasierte Tools. Mit der neuen Verwaltungskonsole sollen diese Umständlichkeiten nun ein Ende haben. Virtuelle EC2-Server sollen sich damit ganz einfach über den Browser einrichten lassen.
Statt Zertifikaten und Schlüsseln sollen zur Nutzung von nun an nur noch Username und Passwort erforderlich sein. Damit würde ein Zugriff auch über andere PCs ermöglicht, ohne dass diese zuvor speziell eingerichtet werden müssen. Die Verwaltung der Server erfolgt nun über ein Interface, das sich per Mausklick bedienen lässt. Zudem führt ein Hilfsassistent Nutzer nach Wunsch Schritt für Schritt durch die Server-Einrichtung. Neben EC2 sollen zukünftig auch andere AWS-Bestandteile per Verwaltungskonsole steuerbar werden.
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