Newsletter als Spam missbraucht

15.01.2008 – Der Newsletter eines Baumarktes wird zur illegalen Adressgenerierung durch Spammer benutzt. Das schädigt nicht nur das Unternehmen, sondern auch das Vertrauen in diese Form der Werbung.

Der Newsletter eines Baumarktes wird zur illegalen Adressgenerierung durch Spammer benutzt. Das schädigt nicht nur das Unternehmen, sondern auch das Vertrauen in diese Form der Werbung.

Eine neue Form von Spam taucht dieser Tage auf – es ist die Nutzung des Newsletter-Versands der Baumarktkette Obi, dessen Inhalt gezielt manipuliert wird. Das berichtet die Online-Sicherheitsfirma . Ziel der Kriminellen sei die Generierung von Kontaktdaten der Newsletter-Empfänger. Dazu wird die Mail massenweise versandt und den Empfängern angeboten, den Newsletter abzubestellen. Sophos erklärt, dass dieser Link nicht zu OBI führe, sondern auf eine, in Australien registrierte und in der Schweiz gehostete Domain, deren Eigentümer aus Malaysia stamme. Die Betreffzeile der Spam-Mails lautet „8% Spar-Coupon von Obi – jetzt einlösen!“. Die Kampagne richte sich gezielt an deutsche Nutzer.

Bei der aktuellen Spam-Attacke hätten es sich die Online-Betrüger besonders einfach gemacht und einfach den Inhalt eines echten Obi-Newsletters samt Attachments und Internet-Links in ihre Mails kopiert, kommentiert Christoph Hardy von Sophos die Strategie der Kriminellen. Dies sei besonders hinterlistig, da sich im Grunde genommen kein Unternehmen vor dieser Art von Missbrauch schützen könne, folgert Hardy weiter. Die Mails seien so auf den ersten Blick nur schwer als Spam zu erkennen. Fielen Empfänger auf den Trick hinein und meldeten sich über die angegebene Internet-Site ab, erhielten die Spammer Daten, die sie für weitere Attacken nutzen können.

 


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